Gothaer setzt auf digitale Prävention in der BU

Produkte & Personalien Versicherungen Berater von Mailin Bartknecht

Ein Sensoren-Armband soll psychischen Erkrankungen vorbeugen. Lesen Sie außerdem: Neue Rechtsplattform für Makler(kunden), Topmanager geht, Neuerungen in der Krankenversicherung, neues Kombiprodukt und Erweiterung der Geschäftsführung.

Das Pilotprojekt "FEEL" soll Teilnehmern beim Stressabbau unterstützen.

Psychische Erkrankungen nehmen zu. Mit dem Pilotprojekt "FEEL" möchte die Gothaer ihre Kunden beim Stressabbau unterstützen. Bild: procontra

Die Gothaer Leben hat Ende des vergangenen Jahres das Pilotprojekt „FEEL“ im Bereich der BU-Prävention gestartet. Per Sensoren-Armband und der FEEL-App werden die Teilnehmer dabei unterstützt, stressige und belastende Alltagssituationen zur erkennen und diese entspannter zu meistern. Dies soll psychischen Erkrankungen und somit Leistungsfällen vorbeugen. Hintergrund ist die Zunahme von psychischen Erkrankungen wie Burn-out, Depressionen und Angststörungen, die mittlerweile die häufigste Ursache für eine Berufsunfähigkeit sind. Am Pilotprojekt nehmen ausgewählte Kunden teil. Bei ihnen misst das Sensoren-Armband Biosignale wie Hautleitwert, Schweiß, die Herzfrequenz und den Puls. Ein spezieller Algorithmus wertet diese Signale aus. Wird eine Stresssituation erkannt, gibt die dazugehörige FEEL-App Tipps und Übungen an die Hand, die in solchen Stresssituationen angewendet werden können. Zusätzlich erhalten die Teilnehmer in wöchentlichen Online-Sitzungen mit dem persönlichen Mental-Coach Übungen zum Auf- und Ausbau der eigenen mentalen Stärke. „Das FEEL-Programm basiert auf den Ansätzen der kognitiven Verhaltenstherapie“ erklärt Maike Gruhn, Leiterin Innovation bei der Gothaer Leben „Studien haben gezeigt, dass Patienten mit dieser Methode wesentlich besser mit Stress umgehen können und sich insgesamt besser fühlen. Das möchten wir auch unseren Kunden ermöglichen und sie so vor einer Berufsunfähigkeit schützen.“

BCA: Neue Rechtsplattform für Makler(kunden)

Die BCA AG und die Rechtsplattform Qthority haben eine Kooperation gestartet. In Zusammenarbeit mit verschiedenen Anwaltskanzleien in Deutschland erhalten Makler(kunden) durch das Portal Qthority professionelle Hilfestellung bei verbraucherrechtlichen Fragen. Darüber hinaus bietet das Netzwerk aus Juristen und Finanzspezialisten Unterstützung zur Durchsetzung von Schadenersatzansprüchen an. So stehen zahlreiche Fachanwälte und Finanzexperten u. a. bei Fragen zum Datenschutz, Immobilien-, Arbeits-, Bank- und Kapitalmarktrecht mit Rat und Tat zur Seite und bieten darüber hinaus Lösungsansätze, wenn es sich um brisante Themen, wie etwa den PIM Gold Skandal oder die Dieselaffäre, handelt. Im Zuge der Zusammenarbeit erhalten BCA-Maklerpartner nach entsprechender Vertriebspartnervereinbarung mit Qthority einen personalisierten „Empfehlungslink“, den Berater anschließend an Bestandskunden weitergeben können. Hierfür erhält der Vermittler zudem ein Vermittlerhonorar. Bei Bedarf stellt der Ratsuchende seine Rechtsfragen auf elektronischem Wege an die Experten und ergänzt den jeweiligen Sachverhalt durch Zusendung relevanter Unterlagen via Mail. Eine Rückmeldung vonseiten des Juristen erfolgt binnen 24 Stunden. Hinsichtlich etwaiger Schadenersatzansprüche stellen die Qthority-Experten zudem eine kostenlose Einschätzung der Sachlage zur Verfügung. Bei Beauftragung übernehmen die Fachanwälte weiterhin sämtliche dafür notwendige Maßnahmen, um die Ansprüche im Sinne des Mandanten durchzusetzen. Diesbezüglich haben die Juristen seit 2012 in über 93 Prozent der Fälle die Leistungen für die Mandanten durchgesetzt – fast immer ohne Urteil.

DWS: Topmanager geht

Nach über 13 Jahren im Unternehmen verlässt Ferdinand Haas auf eigenen Wunsch die DWS. Zuletzt verantwortete er den Produktbereich für die Regionen Europa, Mittlerer Osten und Afrika (EMEA), ebenso wie die asiatisch-pazifische Region (APAC) sowie die Bereiche „Coverage Strategy & Analytics“ und das „ESG Advisory“. Ihm folgt Michael Koschatzki, der den neuen Posten bereits übernommen hat. Bisher leitete er das Produktmanagement in der Region EMEA & APAC.

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