Digitales Ökosystem: So binden Makler Kunden an sich

Digital Berater Top News Detlef Pohl

Die App-Nutzung über das Smartphone hängt von deren Qualität ab. "Wir möchten, dass der Endkunde die diversen Versicherer-, Banken- und Fonds-Apps nicht braucht“, sagte Roman Schwarze, seit August 2019 IT-Vorstand der BCA. In der hauseigenen App seien bereits alle Daten integriert, die Schnittstellen offen. Generell sei offene Architektur digitaler Angebote für unabhängige Vermittler essentiell (procontra berichtete).

Pool mit weiteren Tools für handfesten Mehrwert

Der Kunde müsse nur noch zustimmen, sein Girokonto darüber zu verwalten. Für den Makler selbst stelle BCA weitere Tools mit handfestem Mehrwert zur Verfügung. Beispiele: In der Büroorganisation gibt es die Möglichkeit der digitalen Bestandsübertragung, in Sachen Endkundenlösung die Option, Schadenmeldungen ebenfalls komplett digital/online zu bewerkstelligen.

„Zugleich soll der Kunde über BCA Fonds so einfach kaufen wie er bei Amazon einkauft“, erklärte Dr. Frank Ulbricht, Vorstand der BCA AG sowie der BCA-Tochter BfV Bank für Vermögen AG. Dazu könne in Kürze jeder Berater seinen individuellen Investment-Shop verwalten, angefangen von der Shop-Gestaltung im eigenen Design, über die persönliche Investment-Auswahl von Fonds, ETFs, Modellportfolios, Vermögensverwaltungsstrategien und Angebote für vermögenswirksame Leistungen (VL) bis hin zur eigenen Preisgestaltung.

„Dies schafft für den Endkunden des Maklers ein virtuelles Einkaufserlebnis, das samt Kauf und Legitimation im besten Fall nur sechs Minuten braucht - gänzlich ohne Papier, zu 100 Prozent digital und rechtssicher“, so Ulbricht. Die Beratungskompetenz und der Expertenstatus des Maklers erwiesen sich dabei als maßgebliche Erfolgsfaktoren.

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