AfW: So viel/wenig verdienen Makler

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Die Ergebnisse des Vermittlerbarometers vom November 2019 sind nun in Gänze veröffentlicht und beinhalten Daten aus dem vollen Jahr 2018 und teilweise schon aus 2019. Dabei zeigte sich: „Die Klischees von einer in Geld schwimmenden Vermittlerschaft entsprechen nicht der Realität“, sagt AfW-Vorstand Frank Rottenbacher. „Die Erhöhung des durchschnittlichen Gewinns resultiert daraus, dass kleine und unrentablere Vermittlerbüros aufgeben oder von größeren Unternehmen übernommen werden, die dann effizienter mit den Beständen arbeiten können“, so Rottenbacher weiter. Folge: Es kam zu einer Abnahme bei den Gewinnen von unter 50.000 Euro und der Zunahme bei den Gewinnen ab 75.000 Euro (procontra berichtete).

Vergütung sollte für Kunden transparent gemacht werden

Die Transparenz bei der Vermittlervergütung ist relativ stark ausgeprägt. So bejahen 69 Prozent der Immobiliar-Darlehensvermittler (nach Paragraf 34i GewO) die Aussage, dass ihre Kunden wissen, wie und in welcher Höhe sie für ihre Beratungsleitung vergütet werden. Die Versicherungsvermittler haben hier jedoch noch Nachholbedarf. Hier bekundete nur jeder zweite (49 Prozent) Vermittler, dass seine Kunden über die Vergütung Bescheid wüssten. 22 Prozent lehnten die Aussage zur Transparenz in der Vergütung ab, 26 Prozent standen der Aussage neutral gegenüber.

Dennoch befürwortet eine deutliche Mehrheit auch der 34d-Vermittler eine klare Kommunikation gegenüber den Kunden. Der Aussage „Ich habe eine klare Beschreibung meines Mehrwerts als Berater und meine Kunden wissen, welche Leistung ich erbringe und welchen Wert die Zusammenarbeit mit mir hat“, stimmten 79 Prozent der Versicherungsvermittler zu.

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