Zahnzusatzversicherung: Für Kinder besonders wichtig

Pflege- und Zusatzversicherung Berater von Tom Roser

Die häufigste zahnmedizinische Behandlung in der Altersgruppe 0 bis 20 Jahre betrifft Kiefer- und Zahnfehlstellungen. Egal ob erworbene Fehlentwicklung oder genetisch bedingte Fehlstellung, 60 Prozent aller Kinder und Jugendlichen erhalten eine Zahnspange. Wurden früher die Kosten hier relativ großzügig übernommen, ist heute die Übernahme der Kosten vom Schweregrad der Zahn- oder Kieferfehlstellung abhängig. Unterschieden werden fünf kieferorthopädische Indikationsgruppen (KIG 1 - 5), die jeweils unterschiedliche Schweregrade definieren.

Die Kosten einer Zahnspange werden von der Regelversorgung nur bei einer Einstufung in KIG 3 - 5 übernommen. Bei einer leichten Zahnfehlstellung (KIG 1) oder Zahnfehlstellungen mit geringer Ausprägung (KIG 2), müssen die Behandlungskosten ohne Zahnzusatzversicherung selbst getragen werden. Auch wenn eine Korrektur aus medizinischer Sicht eigentlich notwendig wäre.

Prophylaxe gehört zu jeder guten Zahnzusatzversicherung

Auch wenn eine Zahnzusatzversicherung im Ernstfall die Kosten übernimmt: noch besser ist es, das Risiko von Zahnschädigungen von vorneherein so gering wie möglich zu halten. Eine gesunde Ernährung und eine gründliche Zahnpflege bilden hier die Basis, ebenso wichtig sind jedoch Zahnarztbesuche und eine regelmäßige Prophylaxe. Diese beugt vielen Zahnerkrankungen vor und sollte deshalb fester Bestandteil jeder guten Zahnzusatzversicherung sein.

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