Pools: Die größten Herausforderungen 2020

Berater Top News von Detlef Pohl

Produktgeber erwarten von der Kooperation mit Pools und Verbünden Zugang zu neuen Vermittlergruppen, mehr Umsatz und weniger Aufwand. Für diese Vorteile nehmen sie höhere Vergütungen in Kauf. Doch welche Services sind für Vermittler tatsächlich relevant?

Hohe Priorität auf Einhaltung der Datenstandards

Dazu antworteten in der Umfrage die Poolchefs. Ergebnis der gewichteten Antworten (wichtig: 3 Punkte, eher wichtig: 2 Punkte, weniger wichtig: 1 Punkt, unwichtig: 0 Punkte): Die Einhaltung von Datenstandards (BiPRO, GDV) steht auf der Wunschliste ganz oben. Gleich danach folgen persönliche Ansprechpartner in den Bereichen Schaden und Betrieb. „Es ist offensichtlich die Kombination von digitalen Standards mit ‚echten Menschen‘, die zählt“, so Brunotte.

Dagegen können sich Produktgeber mit Blick auf Vermittlerservices und Standards laut Studie manches sparen. Aus Sicht der Pools sind dies vor allem Unternehmensberater (für Maklerbetriebe) sowie Callcenter. Auch Apps zur Schadenmeldung, die Teilnahme bei easy Login sowie Makler-Extranets erfahren aus Pool-Sicht nicht die Wertschätzung, die sich manche Produktgeber davon erhoffen. Aus der Perspektive von Maklern, insbesondere jenen, die nicht mit Pools kooperieren, können die Prioritäten aber deutlich anders gesetzt werden, wie eine Umfrage der deutsche-versicherungsboerse.de zeigt (procontra berichtete).

Co-Autor der Studie von BrunotteKonzept ist Michael Franke, langjähriger IT-Vorstand beim Maklerverbund CHARTA und heute gefragter Strategieberater. Weitere Informationen zur Studie, die ab 789 Euro kostet, gibt es im Internet, darunter auch ein Bestellformular.

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