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Berater Zielgruppenansprache von Detlef Pohl

3 unverzichtbare Policen für Freelancer

Die mailo Versicherung in Köln, die auch mit Maklern kooperiert, hat sich auf Gewerbepolicen spezialisiert, darunter für Freelancer. „Diese Zielgruppe ist technisch auf dem neuesten Stand, aber oft unterversichert, weil die üblichen Standardpolicen nicht passen“, sagt mailo-Gründer Armin Molla. Für Freelancer hält er drei Policen für unverzichtbar:

  • Geschäftsausstattung: Wenn Kameras, Laptops oder Tablets gestohlen oder zerstört werden, kann das zur existenziellen Bedrohung werden. Die Inhaltsversicherung sollte nicht nur den Inhalt der Geschäftsräume vor Feuer, Leitungswasser, Sturm und Einbruchdiebstahl schützen, sondern auch die Ausstattung im Homeoffice.
  • Betriebshaftpflicht: Wenn Dritte Schadensansprüche geltend machen, kann es teuer werden. Mit eingeschlossen sein sollte immer die Abwehr unberechtigter Ansprüche an den Versicherten, also passiver Rechtsschutz inklusive Übernahme der Anwaltskosten.
  • Vermögensschadenshaftpflicht: In der digitalen Welt lauern Gefahren durch Rechtsverstöße: Urheberrecht, Persönlichkeitsrecht, Marken- und Lizenzrecht. Abmahnungen sind teuer und rufschädigend. Die Police sollte bei Vertragsstrafen schützen und Reputationsschäden absichern.

Blogger, Influencer und Youtuber können sich gegen die drei genannten Risiken einzeln oder im Paket absichern. Beim Preis-Leistungsvergleich helfen Online-Portale wie finanzchecks.de. Die Finanzchecks VSU GmbH in Berlin als Betreiber des Portals ist als Versicherungsmakler nach Paragraf 34d Gewerbeordnung zugelassen und bietet potenziellen Kunden Beratung per Live-Chat. Der Vergleich konzentriert sich derzeit auf Haftpflichtversicherungen, das Angebot wird ständig erweitert.

All-Risk-Deckung beachten!

Für einen typischen Blogger-Modellfall (40.000 Euro Jahresumsatz) empfiehlt Martin Butters, CEO von finanzchecks.de, die Absicherung über Hiscox (Tarif: Blogger). Das koste 620 Euro brutto und enthalte eine Vermögensschaden-Haftpflichtversicherung mit 500.000 Euro Deckungssumme, eine Betriebshaftpflichtpolice mit 3,0 Millionen Euro Deckungssumme und die Absicherung des Büroinhalts über 25.000 Euro Versicherungssumme (250 SB pro Schadenfall) inklusive Elektronikversicherung und Klein-Betriebsunterbrechung. „Bei der Büroinhaltsversicherung mit zusätzlicher Elektronikversicherung (Laptops, Handys) sollte man auf All-Risk-Deckung achten“, so Butters. Der Schutz gilt dann gegen Beschädigung und Abhandenkommen durch Ursachen aller Art. Bei mailo würde der Blogger 655 Euro pro Jahr zahlen, aber die Elektronik-Deckung anders als Hiscox zum Neuwert versichern und auch Mehrkosten infolge Preissteigerungen (Preisdifferenz-Versicherung) abdecken“, so Molla.

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