Betriebsrente: Neue Informationspflicht offensiv nutzen

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Leistungsfähige Software zur Angebotserstellung

Die Information muss in Textform erfolgen. Ursprünglich hatten wir von Schriftform berichtet, ein Fehler, den wir zu entschuldigen bitten Doch selbst anhand von persönlichen Daten und Musterberechnungen wird die Information kein einmaliger Akt bleiben dürfen. „Der Vermittler wird nicht mehr um ein leistungsfähiges Programm zur Angebotserstellung herumkommen, wenn er denn eine gewisse Schlagzahl schaffen und fortlaufende Qualität samt Dokumentation abliefern möchte“, berichtet Jansen. 

Zudem muss alles in angemessener Frist geschehen. Laut Paragraf 2 Nachweisgesetz hat der Arbeitgeber hat spätestens einen Monat nach Arbeitsaufnahme die wesentlichen Vertragsbedingungen schriftlich niederzulegen. „Dazu gehört meiner Meinung nach auch die bAV“, so Jansen. Dies sei eine anspruchsvolle Frist. Daher hat der Makler eine „motivierende Lohnkostenoptimierung“ (MLKO®) entwickelt.

Makler motiviert zu 25 Prozent AG-Zuschuss

Dort hat Jansen verschiedene Motivationsbausteine nach dem Cafeteria-Prinzip zusammengefasst, darunter steuerfreie steuerlich privilegierte Leistungen, Essensscheck, Sachbezug, Gesundheitsbudget, Dienstwagen, bAV oder Erholungsbeihilfe statt Urlaubsgeld. „Es muss letztlich dem Arbeitnehmer gefallen, nicht dem Berater“, sagt Jansen.

Der Makler nutzt die bAV nur im Rahmen der motivierenden Lohnkostenoptimierung. „Das heißt, Arbeitgeber dürfen sich nicht hinter den gesetzlich vorgeschriebenen 15 Prozent AG-Zuschuss verstecken, sondern ich erwarte schon eine Förderung von 25 Prozent und mehr“, artikuliert Jansen seinen Anspruch.

Hintergrund: Mitarbeiter könnten durch Internet-Recherche leicht auf den Hinweis stoßen, dass Arbeitgeber regelmäßig 23 Prozent Sozialversicherungsersparnis durch Entgeltumwandlung des Arbeitnehmers schaffen. „In Zeiten des Fachkräftemangels sollte der Arbeitgeber zwingend die komplette Ersparnis plus x weiterreichen, sonst scheidet zumindest die bAV als Motivierungsinstrument aus“, glaubt Jansen.

Seite 1: Warum Arbeitgeber auch geringfügig Beschäftigte ansprechen sollte
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