Talanx, Barmenia & Provinzial NordWest setzen auf nachhaltige Investments

Produkte & Personalien Versicherungen Investmentfonds von Mailin Bartknecht

Die drei Konzerne verschreiben sich einer verantwortungsvollen Kapitalanlage. Neuigkeiten gibt es auch bei VEMA, Generali und HDI.

Talanx, Barmenia & Provinzial NordWest setzen auf nachhaltige Investments

Talanx, Barmenia und Provinzial NordWest haben sich nachhaltigen Kriterien verschrieben, wenn es um die Kapitalanlage geht. Bild: iStock/MicroStockHub

Die Talanx Gruppe kauft einen der größten Solarparks Europas, den Solarpark „Bienvenida“ in Spanien. Damit erhöht sie deutlich die grüne Stromerzeugung aus eigenem Portfolio auf insgesamt 934 Megawatt. Zugleich diversifiziert der Konzern sein Kapitalanlageportfolio, indem er neben Windkraft verstärkt auf die komplementäre Assetklasse Sonnenergie setzt. Der Park, der sich aktuell im Bau befindet, kommt ohne Einspeiseförderung aus. Die Laufzeit beträgt 30 Jahre. Er wird Anfang 2021 ans Netz gehen und genug Strom produzieren, um rund 80.000 Haushalte zu versorgen. Verkäufer ist ib vogt, ein weltweiter Anbieter von Solarkraftwerken. Im November hatte Talanx die von den Vereinten Nationen unterstützten Principles for Responsible Investment (PRI) unterzeichnet und sich damit zur nachhaltigen Kapitalanlage verpflichtet. Die ebenfalls in diesem Jahr vom Konzern verabschiedete Nachhaltigkeitsstrategie legt zudem fest, dass die Talanx Gruppe in Deutschland ab dem Jahr 2019 zu 100 Prozent CO2-neutral und bis 2038 vollständig aus Kohle ausgestiegen sein will.

Barmenia: Erweiterung Regeln für Investments

Ab sofort erweitert die Barmenia ihre Regeln für die Kapitalanlage. So werden Umweltschutzverstöße und korruptes Verhalten in die weltweite Analyse einbezogen und bei Investitionen berücksichtigt. Dies gilt für Neuinvestitionen und den Bestand. Im Jahr 2014 hat der Wuppertaler Versicherer ein internationales Bekenntnis ausgesprochen: Der Vorstand zeichnete die Grundsätze für verantwortungsvolles Investieren der Vereinten Nationen. Die Barmenia verpflichtet sich somit, ihre Investitionen sozial- und umweltverträglich anzulegen und gleichzeitig auf gute Unternehmensführung zu achten. Das Geld der Kunden wird international angelegt. „Als familienfreundliches Unternehmen haben wir zuerst die Menschen- und Arbeitsrechtsthemen fokussiert. Da wir aber jetzt auch Verstöße von Unternehmen gegen die Prinzipien der Global Compact der Vereinten Nationen ahnden, bekommen die Themen Umwelt und Korruption noch mehr Bedeutung als vorher“, sagt Carola Schroeder, Vorstandsmitglied und zuständig für die Kapitalanlage.

Provinzial NordWest: Nachhaltige Investments

Der Provinzial NordWest Konzern ist Anfang Dezember ebenfalls der PRI beigetreten. Dadurch bekennt sich die Provinzial zu den Prinzipien für verantwortungsvolles Investieren. „Mit der Unterzeichnung verpflichten wir uns, ökologische, soziale und ethische Kriterien bei unseren Investitionsentscheidungen zu berücksichtigen“, sagt Dr. Ulrich Scholten, Finanzvorstand der Provinzial NordWest. PRI ist eine weltweit anerkannte Finanzinitiative mit den UN-Partnerorganisationen Global Compact und UNEPFI für verantwortliches Investieren. Ihr Ziel ist ein besseres Verständnis für die Auswirkungen von Investitionsentscheidungen auf Umweltaspekte, Sozialthemen und Faktoren der guten Unternehmensführung (Environmental, Social, Governance – kurz: ESG).

Seite 1: Talanx, Barmenia, Provinzial NordWest
Seite 2: VEMA, Generali, HDI

  • Facebook Kommentare
  • Disqus Kommentare