Check24 vs. Huk-Coburg: Kampf um Kfz-Kündigungen

Berater Versicherungen Meistgeklickt von Florian Burghardt

Zumindest im Falle der Kündigungen, die über Check24 an die Huk-Coburg herangetragen wurden, hat der Versicherer die Vorwürfe des Vergleichsportals bestätigt. Dabei stützt er sich unter anderem auf das Pflichtversicherungsgesetz (PflVG). Auf procontra-Nachfrage erklärte heute ein Sprecher der Huk-Coburg:

„Natürlich akzeptieren wir Kündigungen unserer Versicherungsnehmer, auch über Check24, wenn sie rechtlichen Anforderungen genügen. Diese sind gewahrt, wenn die Kündigung eindeutig dem Willen des Versicherungsnehmers zugerechnet werden kann. Check24 tritt allerdings als Bote für den Kunden auf, ohne eine Botenvollmacht vorzuweisen. Aus diesem Grund weisen wir die Kündigung zurück.“

Weiter heißt es: „Aufgrund der Bedeutung der Haftpflichtversicherung sind wir als Versicherer sogar verpflichtet, die Wirksamkeit der Kündigung zu prüfen. Bei einer Kündigung, die nicht dem Willen des Versicherungsnehmers entspricht, steht dieser am Ende womöglich ohne Haftpflichtversicherung da und macht sich sogar nach § 6 PflVG strafbar. Von verbraucherfeindlichem Verhalten kann daher keine Rede sein.“

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