bAV: So können Makler von Portallösungen profitieren

Digital Berater Top News von Detlef Pohl

Die bekanntesten bAV-Portale

Den größten Bekanntheitsgrad hat der Münchener Technologiedienstleister xbAV (procontra berichtete), den 75 Prozent der Befragten kennen, gefolgt von Firmen-Online der Allianz (51 Prozent) sowie ePension (21 Prozent), eVorsorge (19 Prozent) und Smart-bAV (15 Prozent). Relevant in Sachen Nutzung sind allerdings nur die ersten beiden Portale: 57 Prozent nutzen xbAV als Portallösung und 54 Prozent Firmen-Online. Alle sonstigen Portallösungen landen bei unter 10 Prozent.

Die Mehrheit der unabhängigen bAV-Berater erwartet von einem solchen Portal eine aktuelle Übersicht zu den bestehenden Verträgen (87 Prozent) und eine einfachere Erfassung von Verwaltungsvorgängen (84 Prozent). Außerdem sind der kostenlose Zugang zum Portal (77 Prozent) und die Erstellung eigener Formulare (72 Prozent) wichtig für die Makler.

Mehr als die Hälfte der Befragten geht davon aus, dass ihre Firmenkunden nicht bereit sind, für eine Portallösung zu zahlen. Knapp 28 Prozent können sich vorstellen, dass ihre Kunden maximal einen Euro pro Vertrag und Monat zu zahlen bereit sind. Nur jeder Fünfte schätzt die Investitionsbereitschaft ihrer Kunden mit drei Euro oder mehr höher ein. Die Studie kann für 1.547 Euro im Internet bestellt werden.

Der nächste Coup von xbAV

Der IT-Dienstleister Softfair und xbAV bauen eine Schnittstelle, haben beide Firmen jetzt bekanntgegeben. Eingerichtet wird die Verknüpfung zwischen dem Akquise-Center von Softfair und der xbAV-Plattform. Damit können Softfair-Kunden zu einem weiteren Anbieter komfortable Schnittstellen nutzen und so Mehrarbeit durch doppelte Eingaben vermeiden. „Das erleichtert unseren Kunden das Tagesgeschäft enorm“, bestätigt xbAV-CEO Martin Bockelmann.

Das Akquise-Center von Softfair ermöglicht Vermittlern eine intuitiv bedienbare Kundendaten- und Vertragsverwaltung. Mit xbAV beraten Vermittler vollständig digital: von der Ermittlung der Versorgungslücke, über die Simulation der Lohnabrechnung mit und ohne bAV und dem Vergleich mit der privaten Vorsorge, bis hin zur Nachsteuerbetrachtung in der Rentenphase.

„Die offene Architektur ist der springende Punkt“, empfindet bAV-Experte Lars Jansen vom Versicherungs- und Finanzmakler MAS Consult, der seit 2017 xbAV nutzt. Das sei transparent und erlaube die Anwendung auch ohne Fachwissen von Arbeitgebern. Analog mussten verschiedene Formulare manuell ausgefüllt werden. „Nun ist der Prozess automatisiert - viele Fehlerquellen, die es vorher gab, gibt es digital nicht mehr“, so seine Erfahrung. Jansen hat seine Abschlusszahlen nahezu verdoppelt. „Ein fertiges Angebot dauert digital nur noch ein Drittel der Zeit“ (procontra berichtete).

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