„Viele Apps werden am Bedarf vorbeientwickelt“

Versicherungen Top News Berater von Michael Fiedler

procontra: Ein Kunde, zwei Versicherungen, drei Apps. Blickt der Kunde überhaupt noch durch, wenn jeder Versicherer eine App entwickelt?

G. Diehr: Sinnvoll ist es immer, wenn alle Bestände gebündelt sind. Der Anspruch unserer App ist es, dem Makler ein Tool anzubieten, das die Bedürfnisse des Kunden kennt, biometrische Risiken misst und auf dieser Grundlage passende Produkte anbietet. Das müssen nicht zwingend immer Produkte von Liechtenstein Life sein.

Wachstumschancen und Nachhaltigkeit

procontra: Wo wollen Sie wachsen?

G. Diehr: In der Schweiz hat Liechtenstein Life als Nummer 5 bereits einen starken Marktanteil. Wachstumschancen sehen wir noch in BeNeLux, Österreich und Italien. Durch den Schweizer Markt stellt Italien für uns beispielsweise keine Sprachgrenze dar. Und auch in Deutschland wollen wir weiter Marktanteile hinzugewinnen.

procontra: Wie reagieren Sie auf das gestiegene Bedürfnis des Kunden nach mehr nachhaltigen Produkten?

G. Diehr: Bereits heute schon sind 30 Prozent unserer Fonds nachhaltig und können dies z.B. durch ein entsprechendes Morningstar-Rating nachweisen. Wir arbeiten auch bereits an einer nachhaltigen Police, in der ausschließlich nachhaltige Fonds hinterlegt sind. Dazu kooperieren wir mit der Universität Liechtenstein.

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