Maklerbetreuer auf dem Weg zum Business Consultant

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Wie ändert sich Maklerbetreuung durch die Digitalisierung? Markus Gedigk (LV 1871), bester Investment-Maklerbetreuer, gibt im Kurzinterview Auskunft.

Markus Gedigk, Senior Regional Sales Manager bei LV 1871, ist bester Maklerbetreuer Deutschlands im Bereich Investment.

Ist bester Investment-Maklerbetreuer Deutschlands: Markus Gedigk, Senior Regional Sales Manager bei LV 1817. Bild: LV 1871

procontra: Sie sind zum besten Maklerbetreuer Deutschlands im Bereich Investment gewählt worden. Was schätzen die Makler an Ihrer Betreuung?

Markus Gedigk: Neben meiner fachlichen Kompetenz war sicherlich ausschlaggebend: empathisches Auftreten, Glaubwürdigkeit, professionelle Kommunikation und Begegnung auf Augenhöhe.

procontra: Wie sind Sie eigentlich Maklerbetreuer geworden?

Gedigk: Ich arbeite seit 2006 im Maklerbetreuer-Geschäft, zunächst bei einer Bank im B2C-Vertrieb. Später bin ich in den B2B-Bereich bei einem Investment-Maklerversicherer gewechselt. Am besten gefällt mir an meinem Job die direkte und offene Beziehung zu meinen Geschäftspartnern.

procontra: Wie hat sich Ihr Beruf als Maklerbetreuer verändert? Wo hat sich der Aufwand erhöht? Wo ist er deutlich geringer als früher?

Gedigk: Heute geht es in meinem Job viel mehr um Businesslösungen und Perspektiven als um Produktpräsentationen. Wir liefern Mehrwerte für die Geschäftstätigkeit – so wird der Maklerbetreuer heute zum Business Consultant. Im Vergleich zu früher kommunizieren wir heute deutlich mehr digital über E-Mails, Webkonferenzen oder Social Media. Trotz allem bildet der persönliche Kontakt die Grundlage der Zusammenarbeit.

procontra: Wie viele Makler betreuen Sie?

Gedigk: Zu meinem Verantwortungsbereich gehören etwa 100 Geschäftspartner mit unterschiedlichen Geschäftsmodellen.

procontra: Wie haben sich die Makler in der Betreuung verändert?

Gedigk: Heute liegt der Fokus klar auf dem Ausbau von digitalen Services, insbesondere um die Abwicklung zu vereinfachen und die Geschäftspartner zielgerichtet zu informieren. Aus langjähriger Erfahrung kann ich zudem sagen, dass sich Geschäftspartner unabhängig vom Produkt über Mehrwerte freuen: Beispielsweise, wenn es um die Ausarbeitung einer eignen Investmentphilosophie oder eines Geschäftsmodells mit alternativen Vergütungsmodellen geht.

procontra: Welche Besonderheiten gibt es im Investment-Bereich?

Gedigk: Der Bereich Investment-Maklerservice verlangt eine sehr intensive Betreuung. Das liegt zum einen daran, dass wir aktuelle Entwicklungen aufmerksam verfolgen müssen, da die Kapitalmärkte ständig in Bewegung sind. Zum anderen gibt es am Markt einen intensiven Wettbewerb um die Fondsrente. Hier ist eine hohe fachliche Kompetenz erforderlich, um sich nachhaltig positionieren zu können.

procontra: Warum wird die persönliche Maklerbetreuung, trotz aller Digitalisierungsbestreben, auch weiterhin gebraucht?

Gedigk: Bei der Auswahl des Produktpartners spielt die persönliche Beziehung und Erreichbarkeit nach wie vor die zentrale Rolle. Gerade bei Geld und Vorsorgethemen ist der persönliche Kontakt zu einem Menschen als Basis für den Aufbau gegenseitigen Vertrauens erforderlich. Das können Filme oder Chat-Bots heute nicht leisten. Außerdem können Chat-Bots Fragen zu komplexen Sachverhalten und Spezialthemen nicht für jeden persönlich zufriedenstellend beantworten.

Hinweis: Markus Gedigk arbeitet als Senior Regional Sales Manager bei LV 1817.

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