Best Ager: Beste Chancen mit Ruhestandsplanung

Berater Zielgruppenansprache von Stefan Terliesner

Drei Phasen

Härtling definiert den Begriff „Ruhestandsplaner“ so: „Ein Experte, der mit seiner Kompetenz und Persönlichkeit dafür sorgt, dass seine Klienten zum definierten Zeitpunktmit dem passiven Einkommen aus ihren Vermögenswerten, im gewünschten Lebensstandard leben können. Dazu müssen die Kunden natürlich auch mitarbeiten und die gemeinsam erarbeiteten Pläne konsequent und langfristig umsetzen. Es wird dabei unterschieden zwischen Vermögensaufbauphase, Vermögensmanagement und Rentenzeit.“ Auch in der Berücksichtigung dieser drei Phasen wird eine äußerst komplexe Aufgabe erkennbar. Im Gespräch mit Ruhestandsplaner gewinnt man aber auch den Eindruck, dass gerade diese Vielfalt richtig Spaß machen kann.

Typische Fragen an Kunden sind: „Wie stellen Sie sich ihr künftiges Leben vor?“, „Mit welcher Qualität wollen sie leben?“, „Was müssen Sie heute unternehmen, um ihre Ziele zu realisieren?“. Das Leben von Menschen knapp über 50 befindet sich oft im Umbruch: Die Kinder verlassen ihr Nest. Das Haus ist (fast) abgezahlt. Im Job ist eine angestrebte Position erreicht. Und allmählich richten sich die Gedanken auf nahenden Ruhestand und seine Finanzierung. Auch Themen wie Erbschaft, Testament, Vorsorgevollmacht, Patientenverfügung und steueroptimierte Übertragung von Vermögen zum Beispiel mit Hilfe von Versicherungen rücken ins Blickfeld.

Viele Kompetenzen

Für eine Beratung, die all diese Aspekte mit einbezieht, bräuchte es eigentlich mehrerer Menschen, einen Versicherungsvermittler, einen Bankberater, einen unabhängigen Finanzdienstleister und vielleicht auch einen Steuerfachmann und Rechtsanwalt. Ein Ruhestandsplaner vereint viele diese Kompetenzen. Und sollte sein Wissen einmal nicht ausreichen, zieht er einen Experten zu Rate. Besonders bei vermögenden Kunden bedarf es in der Regel zusätzlicher Expertise in Steuer- und Rechtsfragen.

Um Best Agern solch eine ganzheitliche Leistung anzubieten, müssen Berater sich permanent weiterbilden. Auch deshalb empfiehlt Neus gerade jungen Beratern, den Berufszweig „Ruhestandsplaner“ zu ergreifen. Und er ergänzt: „Ruhestandsplaner können ihre Kunden viele Jahre betreuen, auch wenn diese schon lange im Ruhestand sind.“ Insgesamt eröffnen sich vielversprechende Perspektiven auch für Versicherungsmakler. Wenn sie ihr Finanzwissen erweitern und bereit sind, in kniffligen Rechts- und Steuerfragen mit entsprechenden Fachleuten zusammenzuarbeiten, erschließen sich einen Markt von fast 35 Millionen Menschen der Generation 50plus.

Hinweis: Der Text erschien zuerst mit Zusatzmaterial in der Printausgabe der procontra.

Seite 1: Spezialisten gesucht
Seite 2: Existenz aufbauen
Seite 3: Drei Phasen