Signal Iduna und R+V mit großen bAV-Coups

Produkte & Personalien Versicherungen Berater von Mailin Bartknecht

Signal Iduna und R+V haben große Kunden für die betriebliche Altersversorgung an Land gezogen. Neuigkeiten gibt es auch von der Bayerischen, Swiss Life, AXA, der Gothaer, der Basler und CHARTA.

Die Caritas setzt auf R+V-Altersvorsorge/Signal Iduna führt hogarente fort

Neuigkeiten in der Altersvorge: Signal Iduna führt die "hogarente" fort. Die R+V versorgt die Caritas mit Altersvorsorgeprodukten.

Signal Iduna wird neuer Partner für die betriebliche Altersvorsorge in Hotellerie und Gastronomie. Die fortgeführte „hogarente“ wird durch neue Tarifverträge bundesweit an das Betriebsrentenstärkungsgesetz angepasst. Die Tarifverträge gelten rückwirkend zum 1. Januar 2019. Sie ermöglichen den Beschäftigten und Unternehmen, die staatlich geförderte betriebliche Altersvorsorge umfassend in Anspruch zu nehmen. So ist in den Tarifen eine Erhöhung des Arbeitgeberbeitrags von 150 auf 240 Euro pro Mitarbeiter im Jahr festgeschrieben. Weiter zahlt der Arbeitgeber einen Zuschuss zur freiwilligen Entgeldumwandlung seiner Mitarbeiter in Höhe von 16 Prozent. Kern des Angebots ist die „hogarenteplus“ – ein flexibles Vorsorgeprodukt im Durchführungsweg Direktversicherung für den Arbeitgeberbeitrag, die Entgeltumwandlung und den Arbeitgeberzuschuss. Das zugrundeliegende Anlagekonzept garantiert den Erhalt aller eingezahlten Beiträge. Die „hogarenteplus“ kann komplett digital beantragt und administriert werden. Das bereits eingesetzte SI bAVnet ermöglicht eine Übersicht und Verwaltung aller aktuellen Verträge und Daten durch den Arbeitgeber.

R+V: Altersvorsorge für die Caritas

Der Deutsche Caritasverband setzt ab sofort auf die Altersvorsorgeprodukte der R+V Versicherung. Nachdem die Pensionskasse der Caritas VVaG zum Jahresende 2018 das Neugeschäft eingestellt hatte, setzte sich der Versicherer in einem branchenweiten Ausschreibungsverfahren mit seinem bAV-Angebot durch. Alle neuen arbeitgeberfinanzierten Betriebsrenten-Verträge von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Caritas-Rechtsträger, die nicht Beteiligte einer kirchlichen oder öffentlich-rechtlichen Zusatzversorgungskasse sind, erfolgen rückwirkend zum 1. Januar 2019 bundesweit über die R+V Lebensversicherung AG. Tarifliche Grundlage der Altersvorsorge ist die neue Versorgungsordnung C, die die Arbeitsrechtliche Kommission des Deutschen Caritasverbandes geschaffen hat. Die genossenschaftliche bAV-Beratungsgesellschaft compertis übernimmt ab sofort die Dienstgeber-Beratung zum Thema Betriebsrente im Caritasbereich. Sie ist Gemeinschaftsunternehmen der R+V und Union Investment. „Die Caritas und die R+V passen gut zusammen. Beim genossenschaftlichen Versicherer haben uns und die Mitglieder der Arbeitsrechtlichen Kommission insbesondere die Solidität und Finanzstärke sowie die Leistungsstärke bei den Tarifen überzeugt“, unterstreicht Norbert Beyer, Abteilungsleiter Arbeitsrecht und Sozialwirtschaft beim Deutschen Caritasverband.

Über Hintergründe und Schwierigkeiten der beiden großen bAV-Deals informieren wir in diesem ausführlichen Artikel.

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