Ein Lebensversicherer weniger auf dem deutschen Markt

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Ein traditionsreicher Lebensversicherer ist Geschichte. Um wen es sich handelt, was mit der Marke geschieht und was dadurch nun auf die Kunden zukommt, hat procontra in Erfahrung gebracht.

Ein Anbieter ist in diesem Jahr aus der Liste der deutschen Lebensversicherer verschwunden. Die Marke soll aber erhalten bleiben.

Ein Anbieter ist in diesem Jahr aus der Liste der deutschen Lebensversicherer verschwunden. Die Marke soll aber erhalten bleiben. Bild: Pixabay

Die Karlsruher Lebensversicherung AG wurde bereits mit Wirkung zum 01.01.2019 auf die Württembergische Lebensversicherung AG verschmolzen. Das bestätigte ein Sprecher der W&W-Gruppe heute auf procontra-Nachfrage. Zuvor hatte auch die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) in ihrem aktuellen BaFin-Journal auf die Fusion hingewiesen. Demnach wurde die Übertragung durch Verfügung vom 26. August 2019 rückwirkend gemäß § 14 I VAG genehmigt.

Bereits seit 2005 war die Württembergische Mehrheitseigner an der Karlsruher. Zwei Jahre später wurde die Karlsruher Lebensversicherung AG schon einmal auf die Württembergische Lebensversicherung AG verschmolzen. Die dadurch freigewordene Firmierung wurde anschließend von der ehemaligen Karlsruher Hinterbliebenenkasse AG fortgeführt.

Marke soll erhalten bleiben

Nun ist die Firmierung aber vollständig vom deutschen Markt verschwunden und mit ihr ein Lebensversicherer. Wie der Sprecher gegenüber procontra erklärte, sei die Verschmelzung auf die Württembergische erfolgt, um Synergieeffekte zu erzielen.

Die Marke „Karlsruher Lebensversicherung“ soll im Außenauftritt und somit für die Kunden aber erhalten bleiben. Ihre Verträge werden unverändert von der Württembergischen Lebensversicherung fortgeführt, hieß es heute von Unternehmensseite. Über die Verschmelzung der beiden Unternehmen werden die Kunden noch schriftlich informiert.

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