Unternehmen wollen stärker auf Investmentfonds setzen

Investmentfonds von Michael Fiedler

Investmentfonds werden zur Geldanlage von Betriebsvermögen interessanter. Diesen Rückschluss zieht Rudolf Geyer, Sprecher der Geschäftsführung von ebase. Worauf er seine Einschätzung stützt und was er Vermittlern rät.

Investmentfonds Geyer ebase Betriebsvermögen

Investmentfonds rücken stärker in den Fokus von Unternehmen, hat Rudolf Geyer, Sprecher der Geschäftsführung von ebase, festgestellt. Bild: ebase

Die Niedrigzinsphase und das „Schreckgespenst“ Strafzinsen auf Bargeldbestände zwingt Unternehmen, sich intensiver mit der Disposition ihrer freien Mittel zu befassen. In den Fokus vieler Unternehmen sind deshalb Investmentfonds gerückt.

Rudolf Geyer, Sprecher der Geschäftsführung von ebase, kann diesen Trend gar mit Umfrageergebnissen belegen. „Die Ergebnisse einer aktuellen, von ebase durchgeführten Umfrage unter 252 Unternehmen weisen auf ein beträchtliches Potential hin, denn zahlreiche Unternehmen wollen bei der Anlage ihrer Betriebsvermögen in Zukunft noch stärker auf Investmentfonds setzen.“ 48 Prozent der befragten Firmenkunden gehen davon aus, dass der Anteil von Investmentfonds am Betriebsvermögen in den nächsten drei Jahren steigen oder sogar stark steigen wird, heißt es in der Umfrage weiter.

Bestandskunden ansprechen

Eine ähnlich positive Einstellung zeichnet sich unter den Vermittlern ab. Auch hier befragte ebase jene Vermittler, die bereit mit ihnen Geschäfte machen. Von diesen rechnet mehr als ein Drittel dass das Firmenkundengeschäft innerhalb der nächsten drei Jahre für sie an Bedeutung gewinnen wird. „Während sich die meisten Vermittler in der Vergangenheit in erster Linie um Privatkunden gekümmert haben, rücken nun auch Unternehmen mehr und mehr in den Fokus. Zahlreiche Vermittler haben Unternehmer oder Geschäftsführer, die sie als Privatkunden betreuen, in den Kundenportfolios. Gute Beziehungen zu zufriedenen Bestandskunden bieten sicherlich sehr großes Potential, um die Betreuung auch auf Unternehmensebene auszuweiten“, so Geyer.

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