Fondsanlage: So finden Berater die optimale Kundenlösung

Berater Investmentfonds Versicherungen Top News von Detlef Pohl

Berater können das kostenfreie Tool derzeit noch nicht für den gesamten Fondspolicen-Markt nutzen, sondern nur für diese acht Gesellschaften: Allianz, Canada Life, DEVK, HDI, Neue Leben, Standard Life, Stuttgarter und Swiss Life. Durch die Integration der jeweiligen Tarife werden auch tarifspezifische Effekte, wie die Weitergabe von Kickbacks oder die Verwendung der besonders günstigen institutionellen Anlageklassen, abgebildet.

Der Unterschied beim Langlebigkeitsrisiko

„Ein weiterer Vorteil der Fondspolicen besteht in der Absicherung des Langlebigkeitsrisikos durch die Wahl einer lebenslangen Rente zu Ruhestandsbeginn“, so Hauer, der auch eine Professur für Finanzmärkte und Financial Planning an der Technischen Hochschule Amberg-Weiden besitzt. Bei der Fonds-Direktanlage gebe es hingegen nur die Möglichkeit eines Entnahmeplanes. Ist das Kapital aufgebraucht, trägt allein der Anleger das Langlebigkeitsrisiko.

„Neben der fachlichen Korrektheit des Tools ist es uns ein besonderes Anliegen, stets das Design und die Anwenderfreundlichkeit weiterzuentwickeln“, erklärt Hauer. Zuletzt war der Fondsanlagen-Optimierer in einem neuen Responsive Webdesign ausgerollt worden. Weitere Details und Berechnungsbeispiele gibt es auf der IVFP-Website.

Auch andere Tools kommen zu ähnlichen Ergebnissen. Beispiel: Das Tool „Finanzplaner24" der Firma Finanzportal24 rechnet bei Bruttopolicen einen geringen Vorteil für den Anleger gegenüber ETF-Sparplänen aus. Bei Nettopolicen fiele der Vorteil zugunsten der Fondspolice gegenüber einem ETF-Sparplan sehr viel deutlicher aus, berichtet Thomas Buchholz, Maklerbetreuer der LV 1871 (procontra berichtete).

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