Durchatmen, Brust raus: Mit diesen Themen überzeugen Sie Ihre Kunden

Megatrend Gesundheit von Julia Thiem

Ständiges Sitzen und der permanente Blick auf das Smartphone – so sieht der Arbeitsalltag vieler Ihrer Kunden aus. Schaffen Sie Abhilfe und werden zum Gesundheitsberater. Mit diesem Wissen punkten Sie im Beratungsgespräch.

So beugen Sie Rückenschmerzen vor. Quelle: Unsplash.com/ Jonathan Borba

Das Telefon klingelt und Ihr Headset ist gerade nicht zur Hand. Mit dem Telefon zwischen Wange und Schulter eingeklemmt suchen Sie am PC nach der passenden Kundenakte. Zwischenzeitlich geht auch noch eine Nachricht auf Ihrem Smartphone ein, die Sie leicht schräg mit überstrecktem Nacken lesen. Was nach dem „normalem Bürowahnsinn“ klingt, ist der absolute Horror für Ihren Rücken.

Aber keine Sorge, mit diesen kleinen Tricks verbessern Sie Ihre Haltung und können auch bei Ihren gesundheitsbewussten Kunden punkten – vor allem, wenn die auch so viel am Schreibtisch sitzen oder im Auto unterwegs sind wie Sie.

1. Brust raus!

Gerade Menschen mit einer schwächer ausgeprägten Rückenmuskulatur neigen zu einem Rundrücken im Schulterbereich – weil es schlicht bequemer ist. Für den Rücken ist dies jedoch denkbar schlecht, da der Kopf dann meist nach vorne gestreckt werden muss, um am Bildschirm arbeiten zu können. Insgesamt sorgt ein Rundrücken auch für ein Kippen des Beckens was in Summe den Rücken belastet. Also: Brust raus heißt ab sofort die Devise!

2. Lockere Schultern

Die Schulterpartie ist bei vielen Menschen ein interessanter Indikator für Stress. Denn in der Regel gilt: Je höher das Stresslevel, desto höher die Anspannung. Und das führt meist dazu, dass die Schultern fast schon an den Ohren sitzen. Oft reicht es, wenn man diesen Zusammenhang kennt und bewusst die Schultern wieder lockerlässt. Zudem helfen kurze Entspannungsübungen, indem man beispielsweise den Nacken vorsichtig kreisen lässt oder den Kopf erst ein paar Sekunden in Richtung linker Schulter dann in Richtung rechter Schulter sinken lässt. Diese Dehnung ist sehr angenehm.

3. Bewusst sitzen

Zugegeben: Es erfordert etwas Übung, aber man kann bewusst gerade und aufrecht sitzen, was den Rücken immens entlastet. Ein kleiner Post-it am Bildschirmrand kann dabei als Gedächtnisstütze fungieren, wenn man mal wieder buchstäblich in sich zusammengesackt ist. Am besten fragt man einen Kollegen oder eine Kollegin, ob man wirklich gerade sitzt, um ein Gespür die die richtige Haltung zu bekommen. Dann merkt man auch schnell, wenn man in eine falsche Haltung abdriftet.

4. Vom Schreibtisch zum Stehpult

Wer es einmal ausprobiert hat, weiß: Flexible Schreibtische, die sich kurzerhand zum Stehpult umwandeln lassen, sind perfekt. So muss man nicht ständig in einer sitzenden Position verharren und kann dennoch konzentriert weiterarbeiten. Denn eigentlich sind mehr als 40 Minuten am Stück sitzen ungesund für unseren Rücken.

5. Kleine Pausen einbauen

Schon ein kurzer Gang in die Küche oder über den Büroflur wirken Wunder für den Rücken. Versuchen Sie also, immer wieder kleine Unterbrechungen vom permanenten Sitzen einzubauen. Vielleicht planen Sie auch ihre Mittagspause so, dass noch ein kurzer Spaziergang an der frischen Luft möglich ist. Denn auch die Verdauungsorgane leiden unter einer gekrümmten Körperhaltung.

6. Achtsamer Sport

Je stärker die Stützmuskulatur des Körpers, desto besser die Haltung im Stehen oder Sitzen. Daher raffen Sie sich nach dem Büroalltag auf und besuchen Sie einen Yoga- oder Pilates-Kurs, die oftmals mit dem Fokus Rücken angeboten werden. Der Mythos, dass beides nur etwas für Frauen ist, ist längst überholt. Ein gerader, gesunder Rücken kann Frauen wie Männer entzücken! 

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