Das sind die besten Riester-Tarife 2019

Versicherungen Top News von Florian Burghardt

Das Institut für Vorsorge und Finanzplanung hat zum 11. Mal die Riester-Produkte von Lebensversicherern untersucht. Im Test befanden sich 40 Tarife von 33 Anbietern. Ein Versicherer konnte dabei ganz besonders überzeugen.

Das IVFP hat wieder Riester-Versicherungen getestet: Im Vergleich von insgesamt 40 Tarifen konnten 5 Lebensversicherer mit ihren Produkten die Bestnote erreichen – einer davon ganz besonders oft.

Das IVFP hat wieder Riester-Versicherungen getestet: Im Vergleich von insgesamt 40 Tarifen konnten 5 Lebensversicherer mit ihren Produkten die Bestnote erreichen – einer davon ganz besonders oft. Bild: Pixabay

Es gibt viele Argumente, die für die Riester-Rente sprechen. Dennoch ist die Nachfrage seit Jahren rückläufig. Im Jahr 2018 ist der Gesamtbestand an Riester-Verträgen sogar zum ersten Mal seit Einführung der Altersvorsorge-Variante vor 18 Jahren gesunken. Viele Experten halten eine Reform des Riester-Modells für notwendig. Die Politik tüftelt zudem schon seit längerem an einem sogenannten Riester-Standardprodukt – hält sich zu dessen aktuellem Stand aber noch bedeckt.

Die sinkende Nachfrage hat auch Auswirkungen auf das Produktangebot. So wurden im aktuellen Riester-Rating des Instituts für Vorsorge und Finanzplanung (IVFP) nur noch 40 Tarife von 33 Lebensversicherern untersucht. Das sind fünf Tarife weniger als im Vorjahr.

In dem Testverfahren wurden die besten Tarife in den folgenden fünf Kategorien ermittelt:

  • Klassische Tarife               
  • Klassik Plus              
  • Index              
  • Fondsgebundene Tarife mit Beitragsgarantie               
  • Comfort

81 Kriterien abgefragt

Dabei wurden, je nach Kategorie, bis zu 81 Einzelkriterien abgeprüft, die auf die vier grundliegenden Rating-Bereiche verteilt sind. Diese haben, aufgrund ihrer Bedeutung für die Aussagekraft des Ratings, eine unterschiedlich hohe Gewichtung für die letztendliche Gesamtnote eines Tarifs.

So wurde der Rating-Bereich „Unternehmen“ von den Studienautoren mit 35 Prozent am schwersten gewichtet. Er beschäftigt sich mit Stabilität, Sicherheit, Ertragskraft und Markterfolg der untersuchten Lebensversicherer. Die Gewichtung für den Rating-Bereich „Rendite“ lag bei 30 Prozent, „Flexibilität“ (also wie anpassungsfähig an die Bedürfnisse der Kunden das Produkt gestaltet wurde) floss zu 25 Prozent und der Bereich Transparenz und Service (zum Beispiel die Verständlichkeit von Versicherungsbedingen und Werbematerialien) zu 10 Prozent in die Gesamtnote ein.

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