BGH-Beschluss: Per Kredit-Widerruf zu billigem Baugeld?

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Allerdings ist aus Sicht der Verbraucherschützer nicht nur die Widerrufsbelehrung der Sparda-Bank von diesem Fehler betroffen. Auch die Darlehensverträge von unter anderem der Volks- und Raiffeisenbank sowie der PSD-Bank sollen die fehlerhaften Passagen enthalten. Verträge, die dafür in Frage kommen, sollen zwischen dem 11. Juni 2010 und dem 20. März 2016 geschlossen worden sein.

„Gerade für Verbraucher mit einem hochverzinsten Immobiliendarlehen ist diese Widerrufsmöglichkeit interessant“, bestätigt Alexander Krolzik von der VZHH. „Die Zinsen für ein Immobiliendarlehen liegen heute teilweise bei unter einem Prozent. Da lohnt es sich, einen teuren Darlehensvertrag rückabzuwickeln. Vor allem, da keine Vorfälligkeitsentschädigung fällig wird.“

Die VZHH rät Betroffenen, die Möglichkeiten eines Widerrufs unabhängig überprüfen zu lassen. Denn unabhängig von der Entscheidung des BGH sei in solchen Fällen immer eine genaue Prüfung des Einzelfalls notwendig.

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