bAV: Die besten Direktversicherungen 2019

Versicherungen Top News Meistgeklickt von Florian Burghardt

Die meisten Menschen, die sich für die betriebliche Altersversorgung entscheiden, schließen eine Direktversicherung ab. Das IVFP hat nun 87 Tarife von 40 Anbietern getestet. Zwei Versicherer holten dabei besonders häufig die Bestnote.

bAV-Direktversicherung: Das IVFP hat 87 Tarife von 40 Anbietern getestet. Zwei Lebensversicherer konnten sich dabei über einen regelrechten Medaillenregen für ihre Produkte freuen.

bAV-Direktversicherung: Das IVFP hat 87 Tarife von 40 Anbietern getestet. Zwei Lebensversicherer konnten sich dabei über einen regelrechten Medaillenregen für ihre Produkte freuen. Bild: Pixabay

Die Direktversicherung ist die mit Abstand am häufigsten genutzte Durchführungsform der betrieblichen Altersversorgung (bAV). Das dürfte auch in Zukunft so bleiben. Erstens, weil der Gesetzgeber mit seinem Betriebsrentenstärkungsgesetz (BRSG) weitere Anreize für die bAV geschaffen hat. Und zweitens, weil die neu geschaffene Durchführungsform des Sozialpartnermodells derzeit keine Anstalten macht, ihr den Rang abzulaufen.

Doch welche sind die besten Direktversicherungstarife auf dem Markt? Dieser Frage hat sich erneut das Institut für Vorsorge und Finanzplanung (IVFP) angenommen. Im Test befanden sich dabei 87 Tarife von 40 Versicherungsunternehmen. Damit ist die Marktabdeckung ein wenig kleiner als beim Direktversicherungs-Rating aus dem Vorjahr.

6 Produktvarianten im Vergleich

Die Analysten haben die bAV-Produkte für ihren Vergleich in die 6 folgenden Kategorien eingeteilt:

  • Klassik mit beitragsorientierter Leistungszusage: Die Anlage der Beiträge erfolgt ausschließlich im Sicherungsvermögen oder ausschließlich in einem sicherheitsorientierten Sondervermögen. Der Kunde erhält auf den Sparanteil einen festen Zinssatz bzw. den gesetzlichen Höchstrechnungszins von 0,9 Prozent (seit 01.01.2017).

  • Klassik Plus mit beitragsorientierter Leistungszusage: Dabei handelt es sich um eine klassische Rentenversicherung mit in der Regel geringeren Garantieelementen, aber erhöhter Renditechance. Die Kapitalanlage erfolgt in der Regel im Deckungsstock oder in einem sicherheitsorientierten Sondervermögen.

  • Fondsgebunden mit beitragsorientierter Leistungszusage

  • Fondsgebunden mit Beitragszusage mit Mindestleistung

  • Comfort-Tarife: Ihnen liegt ein Anlagekonzept zugrunde, dessen komplettes Management der Versicherer übernimmt. Eine freie Fondsauswahl oder eine Wechselmöglichkeit in andere Anlagekonzepte ist nicht vorhanden. Diese Produkte eignen sich für diejenigen, die zwar eine fondsgebundene Versicherung möchten, gleichzeitig aber über geringe Erfahrung auf dem Finanzmarkt verfügen bzw. sich nach Vertragsabschluss (bis zur Rente) nicht mehr um ihren Vertrag „kümmern“ möchten.

  • Indexpolicen: Die Anlage der Beiträge findet ausschließlich im Sicherungsvermögen oder im sicherheitsorientierten Sondervermögen statt. Die künftigen Überschüsse kann der Kunde dazu verwenden, an einem (Aktien-)Index zu partizipieren. Die jährlichen Gewinnmöglichkeiten werden meist durch einen Cap und/oder durch Partizipationsquoten beschränkt. Der Versicherer gewährleistet außerdem ein gewisses Garantieniveau (meist Bruttobeitragsgarantie).

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