Zahnreinigung: Welche Krankenkassen Zuschuss geben

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Vermittler können durch die Beratung zur GKV und der Empfehlung zum Kassenwechsel profitieren: zum einen durch Vermittlung von Krankenkassen-Mitgliedschaften. Dazu bietet zum Beispiel GKV-Experte Thomas Adolph mit seinem Online-Dienst gesetzlichekrankenkassen.de, der Mehrleistungen analysiert, und dem Portal Makleraktiv.de wichtige Recherchehilfe.

Letzteres enthält auch die entsprechenden Antragsformulare als ausfüllbares PDF sowie Highlight-Blätter zu vielen Kassen. Das Portal behält einen Teil der Vergütung für den Service und zahlt derzeit pauschal 65 Euro an Vermittler aus. Die Kassen zahlen keinerlei Overheads.

Für noch wichtiger hält Adolph die Beratung und Vermittlung von ergänzenden Biometrie-Produkten sowie privaten Zusatzversicherungen an Krankenkassenmitglieder. Nur mit Zusatzversicherungen könne sich der Kunde ergänzend zur GKV auf das gewünschte Versorgungsniveau bringen. Angesichts der geringen Kassen-Zuschüsse für Zahnersatz und Zahnreinigung macht eine gute Zahn-Zusatzversicherung Sinn. Davon gab es 2018 insgesamt 16 Millionen Stück.

Zahnzusatzpolicen unverzichtbar, aber erhebliche Unterschiede

Makler können Kompetenz bei Zahnzusatzpolicen ausstrahlen. Grund: Die Kassen zahlen bei Zahnersatz seit 2005 nur noch Festzuschüsse, die allenfalls die Hälfte dessen abdecken, was als ausreichende, notwendige und wirtschaftliche Basistherapie definiert ist (procontra berichtete). Bei einer einfachen Krone etwa zahlt die Kasse trotz Höchstbonus nur noch rund 200 Euro zum Gesamtpreis von meist 630 Euro zu, so Finanztest in der Mai-Ausgabe.

Im Test wurde die professionelle Zahnreinigung nicht genau bewertet, sondern nur ein grobes dreistufiges Raster veröffentlicht: keine Leistung, weniger als 70 Euro Zuschuss pro Jahr, mindestens einmal pro Jahr und mindestens 70 Euro. Die Tester sahen in der Leistung „kein großes finanzielles Risiko“. Zudem wurden einige Tarife mit sehr gut bewertet, obwohl sie nicht bedarfsgerecht das Geld für Zahnreinigung erstatten.

Beispiel Huk-Coburg: Deren Spitzentarif „ZZ Premium Plus“ schneidet sehr gut ab (Note 1,3), erstattet bei professioneller Zahnreinigung aber maximal 100 Euro in zwei Kalenderjahren. Da relativiert sich der vordergründig günstige Preis sehr schnell.

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