Was Anleger an ETFs reizt

Investmentfonds von Michael Fiedler

Aktiv gemanagte Fonds oder ETFs – auf welche Geldanlage setzen die Deutschen? Und welche Ziele verfolgen die Anleger? Das wollte ebase mit einer Umfrage in Erfahrung bringen.

Geldanlage, Investment, Aktien, ETFs, Vermögensaufbau

ETFs bieten Wachstumspotenzial. Bild: shutterstock.com / fin-illustration

Wo ist Wachstumspotenzial im Bereich Geldanlage? Und mit welchen Argumenten würden sich mögliche Anleger überzeugen lassen? Antworten auf diese Fragen hat die European Bank for Financial Services GmbH (ebase) mittels Umfrage unter 1.000 Privatanlegern ermittelt.

„Die Befragten gehen davon aus, dass ETFs in fünf Jahren rund die Hälfte ihrer Fondsanlagen ausmachen werden“, fasst Rudolf Geyer, Sprecher der Geschäftsführung von ebase, zusammen.
Da erst jeder fünfte Wertpapierbesitzer in Deutschland auch in Exchange Traded Funds (ETFs) investiert, geht ebase von einem enormen Wachstumspotenzial aus.
„Insgesamt, also nicht nur unter den Wertpapierbesitzern, halten es knapp 20 Prozent für wahrscheinlich, dass sie in den nächsten 12 Monaten Geld in einen Aktien-ETF, wie beispielsweise auf den DAX, anlegen werden. Auch Anlagen in Renten-ETFs stehen bei vielen auf dem Plan“, so Geyer weiter.

Ziele von Privatanlegern

Gefragt nach den Zielen, die mit der Anlage in ETFs verbunden sind, wurden vor allem drei Antworten gegeben:

  • Langfristiger Vermögensaufbau
  • Altersvorsorge
  • Alternativen zum gegenwärtigen Zinstief

„Produktseitig sind den Anlegern bei der Auswahl der ETFs vor allem geringe Gebühren und die Bekanntheit des Anbieters wichtig“, erklärt Geyer. Von ihrer Bank erwarten die Kunden im ETF-Geschäft die Möglichkeit, Einmalzahlungen und Sparpläne auch mit geringen Beträgen durchführen zu können. Zudem wünschen sich die Kunden eine breite Auswahl an ETFs für unterschiedliche Anlageklassen und Regionen, aber auch die Möglichkeit, zwischen vielen ETF-Anbietern wählen zu können.

Zur Studie:
Die Studie „Exchange Traded Funds (ETFs) bei Privatanlegern in Deutschland 2019“ ist eine Untersuchung der European Bank for Financial Services in Zusammenarbeit mit dem renommierten, weltweit aktiven Marktforschungsinstitut Toluna. Für die Studie wurden im Jahr 2019 1.000 Bundesbürger mit einem Mindestalter von 18 Jahren online befragt. Die Stichprobe der Teilnehmer kann für den deutschen Markt als repräsentativ angesehen werden. Auswahl der Teilnehmer und Befragung erfolgten durch Toluna, vollkommen unabhängig von bestehenden Kundenbeziehungen der European Bank Bank for Financial Services (ebase ®).

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