„Gründer brauchen als erstes ein Problem“

Unternehmerversicherung Berater von Johannes Gulden

Worauf kommt es bei der Firmengründung an und welche Schwierigkeiten tauchen regelmäßig auf? procontra sprach mit den StartUp-Experten Johannes Ellenberg und Kersten Gernig.

StartUp-Experten Johannes Ellenberg und Kersten Gernig

Wie lassen sich „Fallstricke“ für Gründer entschärfen? Johannes Ellenberg und Kersten Gernig im Interview. Bild: Accelerate Stuttgart, kerstingernig.de

procontra: Herr Ellenberg, was brauchen Gründer neben einer guten Geschäftsidee?

Johannes Ellenberg: Die Geschäftsidee ist für Gründer erst einmal zweitrangig. Wichtiger ist es zu erkennen, welchen Bedarf es auf dem Markt gibt. Eine Lösung für ein Problem zu haben, das nicht existiert, ist für Gründer der falsche Ansatz.

procontra: Wie sehen Sie das, Frau Gernig?

Kerstin Gernig: Wenn der Proof of Concept gemacht ist, dass es wirklich eine gute Geschäftsidee ist, braucht der Gründer eine smarte Online-Offline-Marketingstrategie, um am Markt seiner potentiellen Kunden oder Klienten auch sichtbar zu werden. Doch bevor Geld für Marketing ausgegeben wird, müssen sich Gründer positionieren.

Mein Tipp an Gründer: Keine Ausgaben für Marketingmaßnahmen, bevor nicht eine messerscharfe Positionierung mit einem klaren Kundenavatar – einem fiktiven Wunschkunden - entwickelt wurde. Denn nur durch eine gute Positionierung, weiß man auch, was die effizientesten Marketing- und PR-Maßnahmen sind, ansonsten kann ein Gründer rasch viel Geld fehlinvestieren.

Seite 1: Gründung: Aller Anfang ist schwer
Seite 2: Welche Schwierigkeiten Gründern begegnen
Seite 3: Fallstricke und wie sie vermieden werden

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