Gekommen, um zu bleiben - 5 InsurTechs im Check

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Der Bafin-zugelassene Krankenversicherer ottonova mit Sitz in München hat für sich wie die anderen erfolgreichen Startups ein besonderes Geschäftsfeld ausgesucht. Er reklamiert für sich, die einzige Neugründung in diesem Bereich seit 20 Jahren zu sein. Wobei man sich nicht als klassischen Krankenversicherer sieht, sondern als Technologieunternehmen, das IT-Lösungen für die Krankenversicherung anbietet. Entsprechend bedient man nicht nur Endkunden, sondern auch andere Versicherer.  

Dank dieser zwei Geschäftsmodelle und weil man von Anfang an den größten Krankenversicherer Debeka als Investor gewinnen konnte, verläuft die Entwicklung von ottonova in geordneten Bahnen. Man wachse, aber kontrolliert. Es gebe zu viele Beispiele für zu schnelles Wachstum, weiß Jesko David Kannenberg, Vorstand Vertrieb und Marketing. Andere Krankenversicherer sehen in dem Startup weniger den Konkurrenten, sondern in erster Linie den Dienstleister, der sie ins digitale Zeitalter katapultieren kann.  

Und das bei Bedarf sehr schnell: So hat ottonova kürzlich eine Abrechnungs-App für die Süddeutsche Krankenversicherung binnen drei Monaten fertiggestellt. Markenbotschafter sind vor allem zufriedene Kunden. Das Stichwort ist Convenience, die unterm Strich zu der Einfachheit und Leichtigkeit führt, die anderen Krankenversicherern oft fehlen.  

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