Cyber: Diese 3 Versicherer sind relevanter als Wikipedia

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Cyberversicherungen werden vor allem nach öffentlichkeitswirksamen Hackerangriffen nachgefragt. Zwar steigt das Risikobewusstsein, doch der Verkauf bleibt aus. Das könnte für Versicherer teuer werden. Woran das liegt und welche Versicherer bei Google relevanter sind, als Wikipedia.

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Im Relevanz-Ranking von Google unterliegt Wikipedia drei Versicherungen. dennizn / shutterstock.com

Cyber-Attacken wie Datenklau, Viren oder Hackerangriffe gelten kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) als bedrohlichste Gefahr für ihren Betrieb. Das sehen laut aktueller KMU-Studie der Gothaer 43 Prozent der befragten Unternehmen so. Betrachtet man die Ergebnisse der Vorgänger-Untersuchungen, lässt sich feststellen, dass offenkundig das Risikobewusstsein bei den Gewerbetreibenden gestiegen ist: Sahen 2017 noch 32 Prozent der befragten KMU in Cyber-Attacken die bedrohlichste Gefahr, waren es 2018 bereits 40 Prozent.

Cyber: Risikobewusstsein gestiegen

Dass im Bereich Cyber das Risikobewusstsein gestiegen ist, lässt sich auch auf die gestiegenen Schadensfälle zurückführen. Bereits jedes fünfte Unternehmen (17 Prozent) war laut Gothaer-Studie Opfer von Cyber-Kriminellen. Dabei sind größere Unternehmen mit 200 - 500 Mitarbeitern stärker betroffen (26 Prozent) als Betrieb mit bis zu zehn Mitarbeitern (11 Prozent).
Weiterer Indikator für den Cyber-Boom: Die Entwicklung der Suchanfragen bei Google zum Keyword „Cyberversicherung“. Wie eine Auswertung von procontra ergab, stiegen die monatlichen Suchanfragen von durchschnittlich 409 in 2015 auf durchschnittlich 1.550 im Jahr 2018. Auffällig: Allein in diesem Jahr liegt die Zahl der durchschnittlichen Suchanfragen zu Cyberversicherung bei 2.067.

Cyber: Deckungslücken im Privatbereich

Die steigende Gefahr von Cyberangriffen ist auch eines der Themen im World Insurance Report 2019, der von Capgemini und der Efma veröffentlicht wird.
Der Bericht schätzt die Gefahr von Cyberangriffen international für 83 Prozent der privaten Versicherungskunden als mittel bis hoch ein – aber nur 3 Prozent sind umfassend dagegen abgesichert. In Deutschland sieht es geringfügig besser aus: Hier sind 72 Prozent der Privatkunden mittel- bis hochgradig gefährdet und 4 Prozent gegen Cyberangriffe abgesichert.

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