Berater als Kunden: 5 Schadenbeispiele für eine wachsende Zielgruppe

profino Berater von Florian Burghardt

Ob Life-Coach, Dozent oder der klassische Unternehmensberater – die Beraterbranche hierzulande boomt. Davon können auch Versicherungsvermittler profitieren. Worauf es beim „Berater beraten“ ankommt, wurde in einem profino-Webinar erläutert.

Für Berater gibt es in der modernen Arbeitswelt immer mehr zu tun. Allerdings wächst mit ihrer Verantwortung auch das Risiko, große Schäden zu verursachen.

Für Berater gibt es in der modernen Arbeitswelt immer mehr zu tun. Allerdings wächst mit ihrer Verantwortung auch das Risiko, große Schäden zu verursachen. Bild: Pixabay

Die sich verändernde Arbeitswelt lässt auch neue Kundenzielgruppen für die Versicherungsbranche entstehen. Eine davon sind Berater, sowohl für Unternehmen als auch für Privatpersonen. Zu ihnen gehören beispielsweise auch Trainer, Dozenten und externe Datenschutzbeauftragte. In Deutschland betrage die Anzahl dieser Unternehmen (ohne die kleinen freiberuflichen Berater) bereits rund 16.000, weiß man beim Spezialversicherer Markel. Mit rund 175.000 Beschäftigten würde die Beraterbranche bereits einen jährlichen Umsatz von 29 Milliarden Euro produzieren.

Zudem handle es sich bei dieser Branche um einen Wachstumsmarkt mit einem Anstieg von zuletzt 7 Prozent. Anders als in einem Verdrängungsmarkt müssten Vermittler seltener mit bestehenden Policen konkurrieren sondern würden relativ häufig auf Unternehmen ohne Versicherungsschutz treffen, hieß es heute in einem profino-Webinar des Spezialversicherers (hier erneut kostenlos ansehen).

Nur Beratung, keine Haftung?

Die größte Gefahr für Berater sind Vermögensschäden. Diese resultieren beispielsweise aus dem Versäumen wichtiger Fristen sowie dem falsch Verstehen oder Vergessen wichtiger Details. In der Branche würden zudem die Irrtümer kursieren, man sei als Berater stets über den Auftraggeber versichert oder würde nicht haften weil man ja nur berate.

Tatsächlich sind professionelle Berater aber in vielen Fällen für ihre Ratschläge und Einschätzungen haftbar zu machen, wenn aus diesen Schäden beim Auftraggeber resultieren. Hier bieten allerdings nicht alle am Markt befindlichen Policen denselben Schutz. Welche Schadenfälle abgedeckt sein sollten, haben wir auf Seite 2 dieses Artikels zusammengestellt.

Seite 1: Wachstumsmarkt mit Versicherungspotenzial
Seite 2: Diese 5 Schäden können Berater treffen