Kartellamtsbericht: Was Check24 und Co. nun droht

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Das Bundeskartellamt hat 36 Vergleichsportale wegen Verdacht auf Verbraucherrechtsverstöße untersucht – und ist fündig geworden. Der Abschlussbericht geht auch auf Schwachstellen im Versicherungsvergleich ein und fordert Maßnahmen.

Das Bundeskartellamt schlägt unter anderem vor, bei Verstößen direkt vollstreckbar auf Vergleichsportale einwirken zu können.

Das Bundeskartellamt schlägt unter anderem vor, bei Verstößen direkt vollstreckbar auf Vergleichsportale einwirken zu können. Bild: Pixabay

Das Bundeskartellamt hat den Abschlussbericht seiner „Sektoruntersuchung Vergleichsportale“ vorgelegt. Darin wurden die 36 relevantesten Anbieter für die Bereiche Reisen, Energie, Versicherungen, Telekommunikation und Finanzen beleuchtet. Darunter befanden sich auch 17 Vergleichsportale für Versicherungsprodukte.

Die Behörde hatte die Untersuchung im Oktober 2017 eingeleitet, weil ihr der Verdacht auf Verbraucherrechtsverstöße vorlag. Im Dezember 2018 hatte sie bereits einen umfangreichen Zwischenbericht vorgelegt. Darin wurde eine – mit Blick auf den Bereich Versicherungen – verbraucherrechtlich unbefriedigende Situation festgestellt. Als wesentliche Kritikpunkte wurden dabei mangelnde Hinweise auf die im Vergleich nicht enthaltenen Marktteilnehmer und zu wenig Transparenz bei Tarifrechner-Kooperationen genannt.

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