Fonds-Check: China und kein Ende

Investmentfonds Top News von Julia Groth

Chinesische Dominanz

Das Management-Team des „JPM Emerging Markets Opportunities“ hat chinesische Aktien übergewichtet. Die Titel haben im Portfolio derzeit ein Gewicht von rund 36 Prozent. Zu den größten Positionen im Fonds gehören Aktien der chinesischen Internetriesen Alibaba und Tencent sowie des chinesischen Versicherers Ping An. Auch die Manager von J.P. Morgan Asset Management weichen in Details deutlich von ihrem Vergleichsindex, dem MSCI Emerging Markets, ab. So setzen sie stärker auf Russland und Mexiko sowie weniger stark auf Taiwan und Südafrika. Ihr Mut zum aktiven Management bescherte Anlegern in den vergangenen drei Jahren ein Plus von rund 15 Prozent pro Jahr.

Öko-Ansatz mit Erfolg

Eine speziellere Investmentstrategie verfolgt der „Vontobel mtx Sustainable Emerging Markets Leaders“. Aufgelegt vom schweizerischen Anbieter Vontobel Asset Management, investiert er in Aktien von Schwellenländer-Firmen, die zu einer nachhaltigen Wirtschaftsweise beitragen. Mit diesem Ansatz schafften es die Fondsmanager Roger Merz und Thomas Schaffner auf Dreijahressicht in die Top Vier der besten Schwellenländer-Aktienfonds. Sie erzielten in diesem Zeitraum rund 15 Prozent Plus pro Jahr.

China ist nicht gerade als Umwelt-Engel bekannt. Trotzdem haben chinesische Aktien auch im Vontobel-Fonds ein Gewicht von satten 36 Prozent, gefolgt von südkoreanischen Titeln mit knapp 15 Prozent. Die Aktienauswahl erfolge nach einem Bottom-Up-Ansatz, erklärt Schaffner. „Derzeit finden wir vor allem in China, Südkorea und Brasilien attraktive Unternehmen."

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