bAV: Was trotz BRSG noch alles schief läuft

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Der Weg: Es müsse nur eine einzige Direktversicherung abgeschlossen werden. Arbeitnehmer sparen ihre Betriebsrente damit also je nach lebens- und Finanzlage wechselweise aus zwei Töpfen an: entweder Entgeltumwandlung „aus dem Brutto" (nach Paragraf 3 Nr. 63 EStG) oder Riester-Rente (nach Paragraf 10 a EStG) aus dem Netto-Gehalt samt umfangreicher staatlicher Riester-Zulagen. Vorteil bei bAV-Riester: Die frühere Doppelverbeitragung ist seit 2018 mit dem BRSG entfallen.

bAV-Riester lohne in vielen Lebenslagen, „für alle Angestellten, besonders für Spitzenverdiener, Bezieher niedrigerer Einkommen (einschließlich Minijobber und Teilzeitkräfte), für Eltern von kindergeldberechtigtem Nachwuchs und aufgrund des Berufseinsteiger-Zuschusses für junge Berufstätige“, so Rosch. Ob ein Wechsel der Förderung innerhalb der Direktversicherung vorteilhaft ist, können Arbeitnehmer bei Bedarf selbst ermitteln. Dazu stellt HDI mit dem „bAV FörderFinder“ ein selbsterklärendes Online-Tool für Berater zur Verfügung.

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