Warum Pools für Makler zweischneidig sind

Berater Top News Meistgeklickt von Detlef Pohl

Pools und Verbünde sind für nahezu jeden zweiten Makler unverzichtbar, zeigt eine neue Studie. Doch die Makler sind wählerischer geworden: Über die Hälfte vertraut jeweils nur noch einem bis zwei Pools und trennt sich auch wieder.

Pool Kooperation Bestandsübertragung

Die Zusammenarbeit mit Pools hat aus Maklersicht zwei Seiten. Bild: shutterstock.com

Der Umsatz von Maklern über Pools nimmt weiter zu. Der Anteil der Geschäfte, die über einen Pool generiert werden, ist in drei von vier untersuchten Bereichen im Vergleich zum Vorjahr gestiegen, ergab die Studie „Pools & Dienstleister 2019“. Besonders Sachversicherungen werden vermehrt über einen Pool eingereicht. Der Anteil stieg hier um rund 9 Prozentpunkte auf 65 Prozent.

Das meiste Geschäft ging 2018 laut Studie der BBG Betriebsberatung, an der sich 1.500 Vermittler mit Zulassung nach Paragraf 34d, 34f und 34i GewO beteiligten, in allen vier Bereichen (Vorsorge; Kranken, Sach und Finanzanlagen) an Fonds Finanz vor Apella. Die dritten Ränge eroberten Deutscher Maklerverbund (Vorsorge), blau direkt (Kranken), VEMA (Sach) und Starpool (Finanzierungen).

Jeder Makler hat im Schnitt 2,6 Anbindungen

Vermittler haben durchschnittlich 2,6 Poolanbindungen. Dieser Wert ist seit 2014 (2,7) nahezu stabil. Sie arbeiten im Schnitt seit 11,5 Jahren regelmäßig mit Pools und Diensteistern zusammen. Der Stellenwert der Pools ist in allen Geschäftsbereichen - bis auf Finanzierung - erneut kräftig gestiegen. Am meisten kooperieren sie im Bereich Sach-, Haftpflicht- und Unfallversicherungen mit Pools und verbünden zusammen, sagen 92,3 Prozent der Makler (Mehrfachnennungen erlaubt) – siehe Grafik.

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