PKV-Verband: Gerüchte um Laue-Nachfolge

Versicherungen von Michael Fiedler

Der Verband der Privaten Krankenversicherung (PKV) bekommt einen neuen Verbandsdirektor. Denn nach 17 Jahren an der Verbandsspitze geht Volker Leienbach in den Ruhestand. Zudem steht ein weiterer Wechsel an der Führungsspitze des Verbands an.

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Das Führungsduo des PKV-Verbands: Uwe Laue (links) und Volker Leienbach. Bild: procontra/ Fiedler

In den vergangenen 17 Jahren war Volker Leienbach einer der führenden Köpfe im Verband der Privaten Krankenkassen (PKV-Verband). Nun geht der verdiente Funktionär in den Ruhestand. Uwe Laue, Vorsitzender des Vorstands des PKV-Verbands, dankte Leienbach für seine Tätigkeit und betonte dessen Rolle bei der strategischen Neuausrichtung der PKV. „Unter seiner Leitung hat sich die PKV dazu entschlossen, über die bewährte Rolle als reiner Kostenerstatter hinauszugehen und stärker auch zum Akteur in der Gesundheitsversorgung selbst zu werden“, so Laue.

Zum 01. März 2019 wird Dr. Florian Reuther die Nachfolge von Leienbach antreten. Der 43-jährige Jurist ist bereits seit fast zehn Jahren in der Rechtsabteilung des Verbands tätig und hat als Mitglied der Geschäftsleitung an allen strategischen Entscheidungen und Projekten mitgewirkt.

Generationswechsel beim PKV-Verband

Der Generationswechsel an der Spitze des Lobby-Verbands wird aber auch vor Uwe Laue nicht Halt machen. Wie der Branchendienst „Versicherungsmonitor“ berichtet, wird Laue selbst im Sommer 2019 in Ruhestand gehen. Dessen Nachfolge soll dann Ralf Kantak, Chef der Süddeutschen Krankenversicherung, antreten, so „Versicherungsmonitor“ weiter. Der PKV-Verband wollte sich dazu nicht äußern.

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