Verbraucherschützer warnen vor diesen 4 Vertriebsfloskeln

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Im Versicherungs- und Finanzvertrieb werden Floskeln gezielt eingesetzt, um Risiken zu verschleiern und unwissende Kunden zu überzeugen. Das sagen Verbraucherschützer und nennen 4 Beispiele. Über ihre Begründungen lässt sich vielleicht auch streiten.

Vor diesen 4 Floskeln beim Vertrieb von Versicherungs- und Finanzprodukten warnt der Verbraucherschutz ganz besonders.

Vor diesen 4 Floskeln beim Vertrieb von Versicherungs- und Finanzprodukten warnt der Verbraucherschutz ganz besonders. Bild: ndemello/Pixabay

Finanzvertrieb und Verbraucherschutz verbindet seit langem vor allem eines: Dauerhafte Auseinandersetzungen. Immer wieder äußern Institutionen wie zum Beispiel der Verbraucherzentrale Bundesverband Kritik an der Vermittlungspraxis von Versicherungs- und Finanzprodukten.

Dabei ist den Verbraucherschützern unter anderem auch die Wortwahl der Vermittler ein Dorn im Auge. Durch sprachliche Abschwächungen und Umschreibungen würden zum Beispiel Risiken nicht klar offen gelegt und das stellenweise Unwissen der Verbraucher ausgenutzt.

Die dpa berichtet über 4 Redewendungen beziehungsweise Floskeln im Vertrieb, die Verbraucherschützer besonders kritisch sehen und liefert auch deren Begründungen dafür mit. Allerdings dürfte es nicht überraschen, falls Vermittler diese zumindest als streitbar erachten.

Vor diesen 4 Vertriebsfloskeln wird gewarnt

"Strecken Sie ihre Geldanlage zeitlich"
Laut Verbraucherschützern wird auch Menschen mit einem größeren verfügbaren Geldbetrag geraten, diesen nicht auf einmal, sondern stückweise über einen längeren Zeitraum zu investieren, um den Cost Average-Effekt zu nutzen. "Das ist ein weit verbreiteter Unsinn", sagt Dirk Ulbricht vom verbraucherschutzorientierten Institut für Finanzdienstleistungen in Hamburg. "Es ist empirisch belegt, dass das zeitlich gestreute Investieren beim Vermögensaufbau keine wesentlichen Vorteile gegenüber der Einmalanlage bringt." Langfristig orientierte Anleger sollten besser gleich anlegen, sagt der Volkswirtschaftler. Wer früher einsteigt, könne auch früher von steigenden Kursen profitieren, so die Begründung (Anm. d. Red.: Fallen die Kurse nach der Einmalanlage, so sitzt man auf einer feststehenden Anzahl Fondsanteile, die es erst einmal wieder auf den Ausgangswert zurückschaffen müssen.) Bild: pathdoc
 
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