So arbeiten erfolgreiche Jungmakler – Teil 3

Berater Top News von Florian Burghardt

Dirk Becht ist der Gewinner beim Jungmakler Award 2018. Bei seinem Konzept für Hausverwalter spielt die Prozessautomatisierung im Maklerbüro eine große Rolle. Wie er diese gestaltet, verrät er im Interview.

Nach einem zweiten und einem dritten Platz in den letzten Jahren hat Dirk Becht in diesem Jahr den Jungmakler Award gewonnen. Dafür maßgeblich war die Prozessautomatisierung in seinem Maklerbüro.

Nach einem zweiten und einem dritten Platz in den letzten Jahren hat Dirk Becht in diesem Jahr den Jungmakler Award gewonnen. Dafür maßgeblich war die Prozessautomatisierung in seinem Maklerbüro. Bild: DIVM

procontra: Herzlichen Glückwunsch zum ersten Platz beim diesjährigen Jungmakler Award. Sie waren mit Ihrer Firma Deutsche Immobilien Versicherungsmakler GmbH (DIVM) 2015 Dritter und 2016 Zweiter. Warum hat es nun zum Sieg gereicht?

Dirk Becht: Wir haben das erste Mal gleich im Jahr unserer Gründung mitgemacht. Damals bescheinigte man uns schon ein tolles Konzept, es sei aber noch zu wenig Fleisch am Knochen. Konkret war ich damals noch alleine mit nur einer 450 Euro-Kraft und hatte einen Jahresumsatz von unter 50.000 Euro. Mit diesen Zahlen und nur einem Jahr auf dem Markt hatte es damals noch keinen Spitzenpreis verdient. Im Folgejahr war es dann schon erheblich besser mit dem Umsatz und hat ja auch für Platz zwei gereicht.

Dann haben wir ein Jahr ausgesetzt und das Feedback auf uns wirken lassen. In dieser Zeit haben ich und meine Mitarbeiter an vielen Webinaren teilgenommen und uns drastisch weiterentwickelt. Am Ende stand eine Vervielfachung was Umsatz, aber auch Kunden- und Mitarbeiteranzahl angeht. Außerdem konnten wir auch viele Arbeitsabläufe automatisieren. Das alles zusammen war dann wohl entscheidend für den Sieg.  

procontra: Hat in dieser intensiven Zeit die Bewerbung für den Jungmakler Award nicht reingepasst oder haben Sie extra pausiert und sich verbessert, um den Award diesmal endlich zu gewinnen?

Becht: Beides ein bisschen. Wir hatten hier, wie gesagt, sehr viel zu tun. Man muss ja auch immer überlegen, was man der Jury präsentiert. Dafür wollte ich noch manches fertigkriegen. Außerdem stand schon vorher für mich fest, dass es dieses Jahr meine letzte Teilnahme ist. Es hieß also: Jetzt oder nie. Deshalb haben wir extrem viel gearbeitet und auch echte Meilensteine durchbrochen.  

procontra: Welche sind das außer Mitarbeiterzahl und Umsatz?

Becht: Wir haben Prozesse geschaffen. Das bedeutet, dass die Arbeit, relativ unabhängig von den Mitarbeitern, strukturiert abläuft. Es sollte nicht mehr wie im klassischen Mittelstand ablaufen, wo jeder die Vorgänge einfach so bearbeitet, wie er oder sie es für richtig hält. Sondern wir wollten klare Richtlinien haben und uns dabei von der Technik maßgeblich unterstützen lassen.  

Seite 1: Umsatz vervielfacht
Seite 2: Erklär-Videos für Mitarbeiter, Podcast für Kunden
 

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