So arbeiten erfolgreiche Jungmakler – Teil 2

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procontra: Kundentermin. Heißt das für Sie als Handwerksmakler ‚Sicherheitsschuhe anziehen, Schutzhelm auf, Hygienehandschuhe an‘ oder führen Sie auch Beratungsgespräche im Büro?  

Schamberger: Ich würde sagen gut 50 Prozent meiner Mandanten kommen zu mir ins Büro. Ich bilde auch meinen Innendienst dazu aus, die Mandanten ins Büro einzuladen, da ich hier bessere Möglichkeiten habe, sie zu beraten und abzusichern. Aber auch bei Terminen außerhalb des Büros trage ich normale Kleidung. Wichtig ist es mir gerade beim Handwerker nicht im Anzug zu erscheinen.  

procontra: Sie sind noch unter 30. Zudem ist der Beruf des Versicherungsvermittlers mit Vorurteilen belastet. Hat man es da im ‚rauen‘ Handwerk schwer oder wurden Sie von Anfang an ernst genommen?  

Schamberger: Das Handwerk und die Menschen im Handwerk sind für mich die besten und offensten Mandanten, die ich mir wünschen kann. Sie waren die, die mir in meiner Zeit der Ausschließlichkeit und in meiner Ausbildung die Tür geöffnet und mir eine Chance gegeben haben mich vorzustellen. Mit meiner Spezialisierung auf das Handwerk und meinen nun entstandenen Spezialkonzepten habe ich ihnen das gedankt.

Das Alter spielt nun keine Rolle mehr. Ich kenne mittlerweile die Arbeitsabläufe der Handwerker ganz genau und kann überall mitreden, weil ich mich intensiv mit ihnen auseinandergesetzt habe. Möglicherweise passt das Handwerk nicht zu jedem Makler. Ich jedenfalls habe meine Mandanten so kennengelernt: Treu, ehrlich und gerne bereit dazu mich weiterzuempfehlen.

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