7 Punkte, die Riester besser machen (sollen)

Versicherungen Meistgeklickt von Michael Fiedler

Wohnriester optional ausgestalten

Für alle Anbieter, die Riester-Renten in der klassischen Form von lebenslangen Geldrenten anbieten, ist die Verpflichtung, in ihren Verträgen die Administration von Kapitalentnahmen für wohnwirtschaftliche Zwecke (sog. Wohnriesterentnahme) abbilden zu müssen, mit erheblicher Komplexität und kostensteigernden Folgeprozessen verbunden. In Kombination mit den derzeitigen Zulagenrückforderungen können sich hier hoch komplexe und für den Sparer nicht mehr nachvollziehbare Konstellationen ergeben. Es sollte daher zukünftig dem jeweiligen Anbieter überlassen sein, ob er eine wohnwirtschaftliche Nutzung des eigentlich für die Altersvorsorge angesparten Vorsorgevermögens in seinen Verträgen anbieten möchte. Sparern, die das Vorsorgevermögen für Wohneigentum entnehmen möchten, sollte ein kostenfreier Wechsel auf ein Bausparprodukt ermöglicht werden, um dort die wohnwirtschaftliche Verwendung durchzuführen.

Säulenübergreifende Renteninformation

Weiterhin hätte eine säulenübergreifende elektronisch verfügbare Renteninformation einen positiven Einfluss auf die Fortentwicklung der privaten Altersvorsorge. Mit einem Überblick zu den bestehenden Anwartschaften ließe sich das Bewusstsein für die zusätzliche Altersvorsorge stärken. Das Aufzeigen gegebenenfalls bestehender Versorgungslücken könnte ferner mit Informationen zu standardisierten pAV-Produkten und Zugangswegen zu diesen kombiniert werden.

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Seite 2: Vereinfachung der Fördersystematik und Erhöhung des Förderrahmens
Seite 3: Verzicht auf Zulagenantrag und Flexibilisierung der Beitragsgarantie
Seite 4: Wohnriester optional ausgestalten

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