DFV: Börsengang für digitalen Vertrieb

Produkte & Personalien Berater Investmentfonds Versicherungen von Mailin Bartknecht

Wofür die Deutsche Familienversicherung Geld von Aktionären braucht und welche Auswirkungen das auf die Vertriebswege haben wird. Außerdem weitere relevante Produkt- und Unternehmensnews für Makler.

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Die DFV geht ab November an die Börse. Bild: Bart Sadowski

DFV: Gang an die Börse

Die Deutsche Familienversicherung will im November an die Frankfurter Börse gehen. 100 Millionen Euro möchte Gründer und Vorstandsvorsitzender Stefan Knoll dadurch bei den Aktionären einsammeln und in den Vertrieb seiner Versicherungen investieren, sagte er der Wirtschaftswoche. Das heißt auch, dass die DFV zukünftig noch stärker auf die reine Onlineberatung /-vermittlung setzen wird. Spannend, welche Rolle der klassische Vertriebsweg „Makler“ dann noch spielen wird. Zudem möchte Knoll damit das Geschäft auf andere europäische Länder ausweiten und die Zahl der neu abgeschlossenen Policen auf 100.000 verdoppeln. 

Zurich: Neue Hausratpolice für „Erstis“

Die Zurich-Versicherung hat eine neue Hausratpolice für Erstis und WG-Bewohner auf den Markt gebracht. „Protect your stuff“ soll jungen Leuten die Möglichkeit geben, ihr Hab und Gut flexibel und individuell abzusichern. Anhand einer virtuellen Wohnung können Studenten und WG-Bewohner ihren eigenen Hausrat nachbauen und damit dessen Wert schätzen. Insgesamt bietet die Hausratversicherung die zwei Deckungsvarianten SMALL (Versicherungssumme 7.500 Euro) und MEDIUM (15.000 Euro) an, die durch den Zurich Privatschutz (unbegrenzte Deckungssumme) ergänzt werden können. „Protect your stuff“ ist zudem unabhängig vom Wohnort und der Anzahl der Quadratmeter.

Gothaer: Start Telemedizin

Kunden der Gothaer-Krankenversicherung können Ärzte ab sofort rund um die Uhr im digitalen Sprechzimmer erreichen. Per (Video-) Telefonie oder Chat können sie sich ärztlichen Rat einholen oder benötigte Rezepte ausstellen lassen, die sie bundesweit in 7000 Apotheken aus der TeleClinic-App einlösen können. Vom Hausarzt benötigte Facharzt-Überweisungen können ebenfalls über die TeleClinic abgewickelt werden. Noch in 2018 soll zudem eine digitale Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung möglich sein.

ERGO: Neuer Finanzvorstand

Der Aufsichtsrat der ERGO Group AG beruft Heiko Stüber (49) in den Vorstand. Zum Jahreswechsel übernimmt er die Nachfolge des jetzigen Finanzvorstands Christoph Jurecka, der diese Position nun bei der ERGO-Konzernmutter Munich Re übernehmen wird. Ab dem 1.Januar verantwortet Stüber als Chief Financial Officer (CFO) die ERGO-Bereiche Rechnungslegung, Steuern, Planung und Controlling, Risikomanagement, Corporate Finance und aktuarielle Reservierung. Stüber ist seit mehr als sechs Jahren bereits Leiter der Group Accounting and Controlling bei der ERGO.

Allianz: Neue Kfz-Vertriebsstrategie

Die Allianz bietet seit Oktober einen neuen Vertriebsweg für ihre Kfz-Policen an. Die Autoversicherungen sind nun auch über das Online-Vergleichsportal Verivox abschließbar. Die Vereinbarung gilt vorerst nur bis zum 30. November. „Damit wollen wir mehr über die Bedürfnisse unserer Zielgruppe erfahren“, so Joachim Müller, Vertriebsvorstand der Allianz. Bislang waren lediglich die Verträge der Onlinetochter Allsecur über Vergleichsportale abschließbar.

Swiss Life: Neue Fondspolice

„Swiss Life Investo“ heißt die neue Fondspolice, die Swiss Life am 1.Oktober auf den Markt gebracht hat. Die Police ist vor allem für Anleger gedacht, denen Renditemöglichkeiten wichtiger sind als Garantien. 25 Euro beträgt die monatliche Mindesteinzahlung. Bis zu 50.000 Euro Zuzahlungen jährlich können parallel zu den regulären Beiträgen geleistet werden.

Goldman Sachs: Nachhaltigkeit in Schwellenländern

Goldman Sachs Asset Management (GSAM) erweitert seine Produktpalette mit der Auflegung des Goldman Sachs Emerging Markets Equity ESG Portfolios. Durch den Fonds können Investoren in Schwellenländer-Unternehmen investieren, die nach Ansicht von GSAM über besondere Stärken in den Bereichen Umwelt, Soziales und Governance (ESG) verfügen. Das Long-only Aktienportfolio wird von GSAMs Schwellenländeraktienteam verwaltet. Das 30-köpfige Team verfügt über durchschnittlich 15 Jahre Anlageerfahrung und verantwortet zudem das aktuell 3,5 Milliarden US-Dollar schwere GS Emerging Markets Equity Portfolio, das seit fünf Jahren im obersten Dezil seiner Vergleichsgruppe rangiert. Das neu aufgelegte Portfolio integriert ESG-Kriterien als Teil der fundamentalen Bottom-up-Analyse.

Jupiter AM: Neue Investmentchefin

Die britische Fondsmanagementgruppe baut ihre Chefetage aus. Katherine Dryer wurde in einer neu geschaffenen Position zur neuen stellvertretenden Investmentchefin ernannt. Zukünftig verantwortet sie mit Stephen Pearson das Tagesgeschäft des Investment-Büros von Jupiter. Daneben übernimmt sie die Führungsverantwortung für einige Aktienfondsmanager, die im Bereich der Industrieländer aktiv sind.

Loomis Sayles: Neuer Chief Investment Officier

Die Tochtergesellschaft von Natixis Investment Managers, die Loomis Sayles & Company, hat Aziz Hamzaogullari zum Chief Investment Officer seiner „Growth Equity Strategies“-Plattform ernannt. Hamzaogullari hat als Portfoliomanager und Initiator der Investmentphilosophie und des -prozesses mit seinem Team den Anlegern langfristig überlegene, risikobereite Überrenditen geliefert. Die Ernennung sei eine Anerkennung für den wichtigen Beitrag, den die Aktienstrategen mit Wachstumswerten zur gesamten Aktienplattform geleistet haben.

BVT: Neue Leitung Energie und Umwelt

Hubertus Päffgen ist seit dem 1.Oktober neuer Leiter des Geschäftsbereichs Energie und Umwelt bei der BVT Unternehmensgruppe aus München. Er folgt damit auf Claus-Eric Gärtner, der das Unternehmen nach 15 Jahren aus Altersgründen verlässt. Päffgen ist seit 2009 in der BVT Unternehmensgruppe in der Produktkonzeption und dem Portfoliomanagement tätig. Bereits 2015 verantwortete er das Bestandsgeschäft im Geschäftsbereich Energie und Umwelt.

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