Betrieblicher Krankenschutz boomt

Berater Versicherungen Meistgeklickt von Franziska Finkenstein

Betriebliche Krankenversicherungen werden in immer mehr Unternehmen angeboten. Hinzu könnte ein steuerlicher Impuls kommen.

Steigende Resonanz für bKV und neue Beschlüsse des BFHs geben Vertriebspotenzial. Foto: Monster Ztudio

Knapp 6.000 deutsche Unternehmen stellten Ende 2017 ihren Mitarbeitern eine betriebliche Krankenversicherung bereit. Zwei Jahre zuvor, boten dies nur 2.200 Firmen an - ein Wachstum von satten 57 Prozent. 
Ein Trend hin zur betrieblichen Sicherheit lassen daneben die neuen Zahlen aus dem ersten Halbjahr 2018 vermuten, in welchem sich schon 800 neue Betriebe für eine betriebliche Krankenversicherung (bKV) entschieden haben.

 


Neue Impulse durch Bundesfinanzhof

Bereits seit Jahren werden über die Steuerbeträge diskutiert. Im Sommer diesen Jahres hat nun der Bundesfinanzhof diese aufgegriffen und Hoffnung auf Steuerfreiheit gegeben. Aktuelle Beschlüsse beschäftigen sich explizit mit der lohnsteuerlichen Behandlung der Betrieblichen Krankenversicherung. Nach diesen könne die Versicherung als von Sozialabgaben und Lohnsteuer freie Sachleistung gelten, insofern sie gleichgestellt werden mit anderen Sachleistungen des Arbeitgebers. Genauer gesagt: Wenn der Betrieb Kosten übernimmt, können diese mit einem Freibetrag von 44 Euro abgesetzt werden.
Diese Beschlüsse könnten dafür sorgen, dass sich mehr Makler für betriebliche Krankenversicherungen entscheiden und eine Vertriebsmöglichkeit für diese ermöglichen.

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