Leben, Kranken, SHUK: Die erfolgreichsten Vertriebswege 2017

Berater Versicherungen Top News von Florian Burghardt

Makler, Vertreter, Banken und Co.: Über welche Vertriebswege wie viel Neugeschäft in die Bestände der Versicherer gelangte, hat der GDV nun ausgewertet. Sowohl bei der persönlichen Beratung als auch im Online-Vertrieb gab es teils deutliche Verschiebungen.

Die Ausschließlichkeit stand im Jahr 2017 beim vermittelten Neugeschäft an der Spitze aller drei übergeordneten Sparten. Doch auch andere Vertriebswege hatten Grund zum Jubeln.

Die Ausschließlichkeit stand im Jahr 2017 beim vermittelten Neugeschäft an der Spitze aller drei übergeordneten Sparten. Doch auch andere Vertriebswege hatten Grund zum Jubeln. Bild: Free-Photos/Pixabay

Der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) hat seine Vertriebswegestatistik für das Jahr 2017 veröffentlicht. Sie zeigt auf, wie sich das im Kalenderjahr abgeschlossene Neugeschäft aus den übergeordneten Sparten Lebens-, Kranken- und SHUK-Versicherung nach Beitragssumme auf die verschiedenen Vertriebswege verteilt hat.

In den Vergleich mit einbezogen wurden die folgenden Vertriebswege: Ausschließlichkeitsvermittler, Mehrfachvertreter, Makler, Kreditinstitute (Bankenvertrieb), Direktvertrieb (inkl. Vergleichsportale) und Sonstige.

Die Analyse zeigt, dass die Kunden bei der Altersvorsorge zunehmend auf persönliche Beratung setzen. Davon profitieren vor allem Makler. In anderen Sparten sieht es dagegen für den freien Vertrieb eher weniger gut aus. In der unten stehenden Bilderstrecke haben wir zusammengestellt, wie sich die einzelnen Vertriebswege in den jeweiligen Sparten und im Vergleich zum Vorjahr geschlagen haben.

Leben, Kranken, SHUK: Die Vertriebswege im Vergleich

Kreditinstitute (Bankenvertrieb)
Der Vertrieb von Versicherungen über Banken und Sparkassen hat im vergangenen Kalenderjahr in allen drei Sparten Einbußen hinnehmen müssen. Besonders deutlich fiel der Rückgang in der Lebensversicherung aus (18,7 Prozent in 2017 gegenüber 19,9 Prozent in 2016). In Kranken (4,2 Prozent, Vorjahr 4,3 Prozent) und SHUK-RS (5,4 Prozent, Vorjahr 5,5 Prozent) war der Verlust dagegen nur minimal. Bild: geralt/Pixabay
 
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