Smart-Home: Assistance als Einstieg

Berater von Michael Fiedler

Smart Home-Nutzung gestiegen

Die Studie belegt auch, dass die Nutzung von Smart Home-Lösungen zugenommen hat. Stellte eine Arag-Studie noch vor knapp einem Jahr fest, dass nur knapp 9,2 Prozent der Bevölkerung in einem Haus mit Smart Home-Technologien wohnten, fand die Generali-Untersuchung heraus, dass 24 Prozent der Befragten Smart Home-Lösungen nutzen.

Großes Interesse der Bevölkerung erwecken insbesondere Assistance-Leistungen. So gibt ein Drittel (32 Prozent) der Befragten an, es gut zu finden, wenn die Versicherung persönliche Notfallkontakte im Schadenfall alarmieren würde. Fast ebenso viele interessieren sich für eine automatische Schadenabwicklung (30 Prozent). Auch eine automatische Verbindung zum Service-Center der Versicherung stößt auf Interesse (25 Prozent) der Befragten.
Höhere Zustimmungswerte gibt es für automatisierte Notrufe bei Polizei (57 Prozent) oder Feuerwehr (54 Prozent) wenn eingebrochen wird bzw. ein Brand- oder Wasserschaden droht.

Knackpunkt Datensicherheit

Verglichen mit älteren Erhebungen bleiben Datenschutz und -sicherheit die wichtigsten Punkte auf der contra-Liste. Mehr als die Hälfte der befragten (56 Prozent) äußerte Bedenken, von außen manipuliert zu werden.
Generali begegnet diesen Vorbehalten so, wie es der Versicherer bereits im Vitality-Programm praktiziert: Es werden keine Daten zwischen Versicherer und Kooperationspartnern (u.a. devolo im Smart Home-Bereich) ausgetauscht. Zudem würden sich die Cloud-Server, auf denen die Daten festgehalten werden, in Deutschland befinden und damit den hohen Datenschutzanforderungen genügen.
Heiko Harbers, Vorstand der devolo AG, weiß: „Für weiteres Wachstum ist das Vertrauen der Verbraucher in die Sicherheit von Smart Home und smarten Versicherungen entscheidend.“
Vertrauen, das die Versicherer an anderer Stelle aufs Spiel setzen.

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