Die große Unbekannte: unbenannte Gefahren

Wohngebäude Advertorial von Grundeigentümer-Versicherung

Auch wer seine Immobilie sorgfältig schützt, ist gegen unerwartete Ereignisse nicht gefeit. Daher sollten Vermittler ihren Kunden grundsätzlich den Einschluss unbenannter Gefahren empfehlen. Denn was auf den ersten Blick recht abstrakt scheint, wird bitterer Ernst, wenn es tatsächlich eintritt.

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Wenn Versicherungsgesellschaften ihre Verträge und Tarife konzipieren, verarbeiten sie dabei statistische Werte, Erfahrungswerte und Wahrscheinlichkeiten. Eine Vielzahl von typischen Risiken kann deshalb explizit benannt und damit konkret abgesichert werden. Im Bereich der Wohngebäudeversicherung sind das beispielsweise Feuer, Leitungswasser, Sturm und Hagel. Weil diese Art von Schäden gewissermaßen zu erwarten sind, werden sie detailliert in den Versicherungsbedingungen festgehalten.

Und was ist mit …?

Allerdings ist es nach menschlichem Ermessen unmöglich, an jede mögliche Gefahrenlage für eine zu versichernde Immobilie zu denken. Es gibt Szenarien, die so vorher extrem selten oder sogar noch nie dagewesen sind und deshalb durch jedes Statistik-, Erfahrungs- und Wahrscheinlichkeitsraster fallen würden. Und so bildet die Kombination aus benannten und unbenannten Gefahren die optimale Absicherung. Hier einige Beispiele für die unbenannten Gefahren:

  • Ein Baum kippt ohne Sturmeinwirkung (zum Beispiel bei einer Windstärke unter 8 Beaufort) auf das Gebäude und beschädigt Dach und Mauerwerk.
  • Durch den Überschallknall eines Düsenflugzeugs oder durch Tiefflieger werden Dachpfannen vom Gebäudedach geweht oder es kommt gar zu Mauerschäden.
  • Bei Tunnelarbeiten in der Nähe kommt es durch die starken Erschütterungen zu plötzlichen Rissbildungen am Gebäude. 
  • Ein großer Gegenstand (zum Beispiel ein Strommast oder ein Kran von der Nachbarbaustelle) prallt gegen das Haus.
  • Der Fahrstuhl eines Mehrfamilienhauses stürzt herab. 
  • Das Gebäude wird beim Niedergang eines Meteoritenregens beschädigt.

Zugegeben, diese Szenarien sind nicht sehr wahrscheinlich. Aber eben auch nicht unmöglich. 

Versicherungsschutz im Umkehrprinzip

Während sonst im Versicherungsvertrag alles explizit genannt wird, was auch eingeschlossen ist, gilt bei den unbenannten Gefahren das umgekehrte Prinzip: Alles, was nicht explizit ausgeschlossen wird, ist versichert.

Typische Ausschlüsse bei der Unbenannte-Gefahren-Deckung sind Kriege und Schäden durch Kernenergie, aber auch Schäden durch Abnutzung oder Verschleiß des Gebäudes sowie durch bei geöffneten Fenstern eindringende Schnee- oder Wassermassen.

Vermittler, die ihre Kunden zur Wohngebäudeversicherung beraten, sollten immer auch auf diese Form der Allgefahrendeckung hinweisen. Denn die Mitversicherung von unbenannten Gefahren bildet die perfekte Abrundung des Versicherungsschutzes. Auch die Makler profitieren hinsichtlich ihrer Beratungspflichten davon, dass sie den Interessenten Beispiele für mögliche Schäden nennen und den zusätzlichen Schutz erläutern. 

Gut zu wissen: Beim GEV Rund-Um-Schutz sind die unbenannten Gefahren bereits miteingeschlossen.