Aktuelle BU-Urteile - das sollten Sie für 2018 wissen.

Advertorial von Gerhard Pscherer

Oftmals kommt es im Leistungsfall zwischen Versicherer und Kunden zum Streit, der dann vor Gericht endet. Auf der Onlinemesse profino liefert BU-Experte Gerhard Pscherer nun einen Überblick über die folgenreichsten Urteile der vergangenen Jahre.

profino webinar bu urteil

Das vollständige Webinar von Gerhard Pscherer (Foto) gibt es am 20. Februar auf profino.

Wie wohl keine andere Versicherungssparte ist die BU-Versicherung - auch unter dem neuen VVG - durch jahrzehntelange obergerichtliche Rechtsprechung geprägt.

Gewissenhafte Makler haben ihre Kunden bei Vertragsabschlüssen anhand aktueller Gegebenheiten zu beraten und bis zu einem gewissen Grad (Rechtsdienstleistungsgesetz RDG!) auch bei BU-Leistungsfällen zu begleiten. Das können sie nur, wenn sie über die entsprechenden Informationen verfügen. Sicher heißt das in der BU auch unter Einbeziehung der wichtigsten obergerichtlichen Rechtsprechung.

Von den BU-Versicherern werden sie die Informationen, die ihnen hier helfen, in aller Regel so nicht bekommen. Derartige fachliche Weiterbildung findet fast ausschließlich in Tagesseminaren statt, die meist Vortagesanreise mit Übernachtung erfordern und von BGH-/OLG-Richtern wie auch von sehr spezialisierten Fachanwälten geleitet werden. Das ist aufwendig und teuer, und die Teilnahme muss eher jedes Jahr erfolgen, um den Anschluss nicht zu verlieren, soweit er überhaupt vorhanden war. Das scheidet für fast alle Vermittler als Weiterbildungsweg aus.

  • Ein wichtiges Urteil des LG Heidelberg vom 08.11.2016 (2 O 90/16) hat in Maklerkreisen richtigerweise große Beachtung gefunden und für heftigste Reaktionen und Diskussionen gesorgt, die nach wie vor andauern. Ein (BU-)Antragsteller hat ungefragt relevante Krankheiten und Behandlungen anzugeben, nach denen ihn der Versicherer nicht gefragt hat. Tut er das nicht, droht eine Anfechtung wegen arglistiger Täuschung. Eine besondere Bedeutung erhält diese Entscheidung im Zusammenhang mit ständigen BU-Aktionen der Versicherer mit nur wenigen bis fast gar keinen Risikofragen. Diese Entscheidung kann man aber nur richtig verstehen, wenn man sie in einer Reihe von OLG-Entscheidungen bis hin zum BGH betrachtet. Ich werde im Webinar verdeutlichen, was Arglist ist, und was nicht (vier OLG-Entscheidungen aus 2017). Anschließend werde ich LG Heidelberg einreihen in Urteile von Februar 2015 bis zur Bewertung durch den BGH im Juli 2017, als der BGH indirekt LG Heidelberg präzisierte und korrigierte. Dann werde ich zusammenfassen und Konsequenzen andeuten. Das ist ein für Makler wie Kunden sehr wichtiger Sachverhalt, der aktuell in seiner Bedeutung kaum überschätzt werden kann. Wir werden gemeinsam an einer Lösung arbeiten, die möglich ist. Dieser Zeitanteil muss anschließend dem eigentlichen BU-Teil wehtun.

  • In der Folge werden wir - anhand zweier OLG-Entscheidungen aus 2012 wie 2016 - den versicherten Beruf besprechen, und zwar im Zusammenhang mit „6 Monate“ und einer „verspäteten Meldung“ der eingetretenen BU.

  • Dann werden wir uns mit „Tätigkeitsklauseln“ befassen [am Beispiel, wenn der Versicherer nur eine sitzende Tätigkeit mit mindestens 90% versichert (OLG Februar 2017)].

  • Im Dezember 2016 hat der BGH konsequent entschieden, dass der ursprüngliche Beruf versichert bleibt, auch nach einer leistungseinstellenden Verweisungstätigkeit.

  • folgen - sofern zeitlich noch möglich - Entscheidungen aus 2016 und 2017 zur Umorganisation und zur Maßgeblichkeit von „Kernaufgaben“ bei der Bemessung des BU-Grades von mindestens 50%.

  • Last but not least geht es anhand neuester Urteile (inkl. BGH) bei der Verweisung um den Begriff der Lebensstellung und des Einkommens(verlustes).

  • Den krönenden Abschluss bilden „Individualvereinbarungen“, die in Wirklichkeit gar keine sind. (BGH 2017)

Ich nehme an diesen BU-Seminaren seit wohl über 25 Jahren teil, und auch jedes einzelne Jahr. In meinen BU-Weiterbildungsseminaren, -vorträgen und -webinaren gebe ich mein so erworbenes Wissen und meine langjährigen Erfahrungen schon seit etwa 1990 gezielt an Versicherungsmakler und -vermittler weiter. Jetzt auch über profino. Das Übersetzen der richterlichen Sprache in verständliches und auch motivierendes Maklerdeutsch fällt mir dabei meist nicht schwer, da ich 31 Jahre lang als GGF der auf BU spezialisierten Versicherungsmaklerfirma Pscherer GmbH tätig war.

Freuen Sie sich auf dieses BU-Update, mit dem ich Ihnen auf der Basis der wichtigsten Rechtsprechung nicht nur ganz aktuelles Wissen auf hohem Niveau nahebringe, sondern auch Zusammenhänge und Auswirkungen aufzeige, die Sie so noch nicht kannten. Dieses neue Wissen kann Ihre Tätigkeit deutlich besser und erfolgreicher machen. In einem Markt, in dem die BU-Versicherung mit die wichtigste Versicherung für Berufstätige bleiben wird - mit einem riesigen Geschäftspotenzial.

Darüber hinaus unterscheiden Sie sich positiv von Ihren nicht-upgedateten Kollegen, verbessern Ihre Wettbewerbsposition und können Ihren Kunden auch nach BU-Eintritt besser helfen. Ich wünsche Ihnen viel Erfolg bei der Umsetzung.

Hier geht es direkt zur Anmeldung für das profino-Webinar.