Das sind die besten BU-Versicherungen für Selbstständige

Berater Top News von Martin Thaler

Die Absicherung der eigenen Arbeitskraft sollte bei allen Verbrauchern an erster Stelle stehen. Ein neues Rating hat nun untersucht, welcher Anbieter für welche Berufsgruppe das beste Produkt bietet.

Ein neues Rating untersuchte, welche BU-Versicherungen gegenüber der Konkurrenz die Nase vorne haben.

Ein neues Rating untersuchte, welche BU-Versicherungen gegenüber der Konkurrenz die Nase vorne haben. Foto: YenniVance - Pixabay.de

Die Berufsunfähigkeitsversicherung gehört zweifelsfrei zu den wichtigsten Absicherungen im Leben – denn mit dem Erlöschen der Arbeitskraft geht in der Regel der Wegfall der finanziellen Grundlage einher.  

Doch von den 43 Millionen Erwerbstätigen in Deutschland besitzen nur 17 Millionen eine entsprechende Versicherung. Da im Schnitt aber jeder fünfte Arbeitnehmer aber berufsunfähig wird, bleibt der Versicherungsbedarf weiter hoch. Diesen steht eine Vielzahl an Tarifen zur Auswahl, die sich nicht nur preislich, sondern auch qualitativ unterscheiden.  

Um Orientierung zu bieten hat das Institut für Vorsorge und Finanzplanung zum zweiten Mal selbstständige Berufsunfähigkeitsversicherungen unter die Lupe genommen: Insgesamt wurden 38 Tarife von 38 Anbietern auf bis zu vier Kriterien überprüft. Hauptaugenmerk lag dabei auf dem Bereich Preis/Leistung, der mit 50 Prozent in die Wertung einfloss.  

Da sich die Preise von Berufsgruppe zu Berufsgruppe teils deutlich unterscheiden, hat das IVFP Ratings für unterschiedliche Zielgruppen (kaufmännische Berufe, Selbstständige, Azubis, Studenten, medizinische Berufe, Handwerker) durchgeführt. Grundlage für die Berechnungen bildeten hierbei zahlreiche Musterfälle. Hierbei stellte das IVFP eine enorme preisliche Spannbreite zwischen den einzelnen Tarifen fest, die aber auch zeigte, dass auch Handwerker einen bezahlbaren Tarif am Markt finden können.    

Der Bereich Unternehmensqualität wurde mit 20 Prozent gewertet. „Sicherheit und Stabilität eines Versicherers zählen mit zu den wichtigsten Kriterien beim Abschluss einer Berufsunfähigkeitsversicherung“, erklärte IVFP-Geschäftsführer Frank Nobis.  Weitere Teilbereiche waren Flexibilität sowie Transparenz, die mit 20 bzw. 10 Prozent gewertet wurden.  

Geprüft wurde unter anderem, ob die Tarife auf konkrete Verweisungen verzichten, wie hoch die Abschlusskostenquote ausfällt und ob der Leistungsanspruch bereits ab dem Tag, an dem die Berufsunfähigkeitsversicherung eingetreten ist, entsteht.

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