R+V: Mit neuem Vorstand zum Einnahmen-Rekord

Versicherungen von Florian Burghardt

Die R+V hat einen Nachfolger für ihren scheidenden IT-Vorstand Peter Weiler gefunden. Der neue Mann kann schon beachtliche Erfolge in der Krankenversicherung vorweisen. Mit ihm will die R+V ihr ehrgeiziges Beitragseinnahmen-Ziel erreichen.

Rückt im Sommer nächsten Jahres in den Holdingvorstand der R+V auf: Tillmann Lukosch.

Rückt im Sommer nächsten Jahres in den Holdingvorstand der R+V auf: Tillmann Lukosch. Bild: R+V

Tillmann Lukosch (49) wird zum 22. Juni 2018 neuer R+V-Holdingvorstand für das Zentralressort Informationssysteme. Er wird damit auf den langjährigen Vorstand Peter Weiler (61) folgen, der sein Vorstandsmandat einen Tag vorher, an seinem 62. Geburtstag, auf eigenen Wunsch niederlegen wird. Über die künftige Zuständigkeit für das von Weiler ebenfalls verantwortete Zentralressort Betriebswirtschaft werde noch entschieden.

Lukosch ist seit 10 Jahren bei der R+V und wurde 2009 Vorstandsmitglied der R+V Krankenversicherung. Seitdem haben sich die Beitragseinnahmen der Gesellschaft von 223 Millionen Euro auf über 500 Millionen Euro mehr als verdoppelt, teilte der Versicherer mit. Lukosch ist außerdem seit 2016 Mitglied des Vorstandes der R+V-Konzerntochter Condor-Lebensversicherung.

Lukosch ist Wirtschaftsinformatiker und soll auch Verantwortung für die digitale Transformation des Versicherers übernehmen. Dazu R+V-Vorstandsvorsitzender Norbert Rollinger: „Ich freue mich sehr, dass er seine Expertise künftig in einer Schlüsselfunktion einbringen und damit zum weiteren Wachstumskurs der gesamten R+V-Gruppe beitragen wird.“ Die R+V-Gruppe peilt an, bis zu ihrem 100-jährigen Jubiläum im Jahr 2022 jährliche Beitragseinnahmen von 20 Milliarden Euro zu erreichen