PKV-Rating: R+V stürmt an die Spitze

Versicherungen Top News von Florian Burghardt

Im Test befanden sich 33 private Krankenversicherer. Für die Bewertung herangezogen wurden Zahlen aus den Geschäfts- bzw. Konzernberichten, aus den Solvenzberichten der Unternehmen sowie aus den Berichten der BaFin.

Aufgeteilt in die vier Bereiche Stabilität, Sicherheit, Ertragskraft und Markterfolg hat das IVFP 23 Kriterien untersucht. Dazu zählen beispielsweise Konzernstruktur und Kapitalanlagenbestand (Stabilität), SCR- und MCR-Quote (Sicherheit), Nettoverzinsung und Verwaltungskostenquote (Ertragskraft) sowie die Zuwachsquote versicherter Personen und die BaFin-Beschwerdequote (Markterfolg).

Insgesamt konnten 210 Punkte erreicht werden, die dann in Schulnoten umgerechnet wurden. Klassenbeste wurde dabei die R+V-Krankenversicherung, die als einzige eine Gesamtnote von 1,3 erreichten konnte und sich gegenüber dem Vorjahres-Rating (1,6) stark verbessert hat. Auf einem geteilten zweiten Platz folgen gleich sechs PKV-Anbieter mit einer 1,4:

  • Allianz     
  • Alte Oldenburger     
  • DEVK     
  • LVM     
  • Provinzial Hannover     
  • Signal

Weitere 16 Krankenversicherer gingen mit einem Einser-Schnitt aus dem aktuellen IVFP-Rating hervor. Zwischen den Gesamtnoten 2,0 und 2,8 finden sich die restlichen 10 Versicherer wieder. Auf den Internetseiten des IVFP können sowohl die Ergebnisliste als auch Informationen zum Rating-Verfahren als PDF-Dateien heruntergeladen werden.

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