Geballte Renteninfo: Jeder Zweite würde Vorsorge ausbauen

Berater von Florian Burghardt

Die Teilnehmer der Umfrage sind überdurchschnittlich gebildet und einkommensstark. So haben 74 Prozent der Befragten Abitur und das Durchschnittseinkommen beträgt etwa 5.000 Euro monatlich brutto. Dennoch herrscht bei ihnen große Unsicherheit in Sachen Rente:

  • 70 Prozent sparen nach eigener Meinung zu wenig
         
  • 45 Prozent hatten noch nie oder vor 2011 eine Vorsorgeberatung
         
  • 70 Prozent können ihre Gesamtrente nicht einschätzen
         
  • 60 Prozent sind bereit zu Risiko

Beim Vergleich der erwarteten Alterseinkünfte der Befragten mit den Berechnungen der säulenübergreifenden Testplattform zeigte sich eine deutliche Diskrepanz. So wurde nur eine durchschnittliche Rente in Höhe von rund 2.000 Euro errechnet. Die Teilnehmer hatten im Durchschnitt aber 3.700 Euro erwartet.

Nach der Betrachtung der Testplattform hatten sich die Studienteilnehmer wie folgt geäußert:

  • 57 Prozent verfügen nun über einen verbesserten Wissensstand
         
  • Für 31 Prozent hat sich das Gefühl der Absicherung verschlechtert, für 35 Prozent verbessert
         
  • 50 Prozent möchten auf Basis der Ergebnisse etwas für ihre Altersvorsorge tun

Die vollständige Studie soll bis Ende 2017 abgeschlossen, ihre Ergebnisse Anfang 2018 verfügbar sein. Als weitere Meilensteine erhoffen sich die Studienautoren den Aufbau einer laufenden Version zu Testzwecken bis Ende 2018 und den Start einer flächendeckenden Beta-Version bis Ende 2019. Hürden für die Umsetzung bleiben die Gewährleistung der Datensicherheit, die technische Zusammenarbeit der einzelnen Anbieter und nicht zuletzt die Politik.

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