Deutsche wollen mehr Finanzwissen

Berater von Michael Fiedler

Die Deutschen brauchen mehr Finanzwissen. Wie nötig das ist, zeigt eine aktuelle GfK-Umfrage. Welche Wege Vermittler gehen können, um glaubwürdig aufzuklären.

Daniela Katzenberger Finanzwissen

Ist bekannter als EZB-Präsident Mario Draghi oder Warren Buffet: Daniela Katzenberger. Bild: dpa

Daniela Katzenberger oder Mario Götze sind in Deutschland bekannter als EZB-Präsident Mario Draghi oder Starinvestor Warren Buffet, zeigt eine aktuelle GfK-Umfrage. So sind Katzenberger und Götze 90 Prozent der repräsentativ Befragten wenigstens vom Namen her bekannt. Drahgi, dessen Nullzinspolitik wesentlich größeren Einfluss auf das Leben der Menschen hat, kommt gerade mal auf einen Wert von 51,2 Prozent. Investorenlegende Warren Buffet ist mit 46,2 Prozent noch weniger bekannt. Beide liegen damit sogar hinter Pietro Lombardi, der 77,5 Prozent der Befragten bekannt ist.

Deutsche wollen mehr Finanzwissen

Die Ergebnisse zeigen, dass mehr Beschäftigung mit Finanzthemen nötig ist. Immerhin: 80 Prozent der Deutschen sehen den Aufbau von mehr Finanzwissen als „wichtig“ oder „sehr wichtig“ an. Dass dies nötig ist, zeigt auch ein Blick auf die Selbsteinschätzung der Befragten. Mehr als die Hälfte bewertet das eigene Finanzwissen als „befriedigend“ oder schlechter. Entsprechend niedrig ist das Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten im Umgang mit Finanzprodukten. So trauen sich drei von zehn Befragten den Kauf einer Aktie oder eines Fonds zu.

Für Vermittler bedeutet das, dass sie einen Weg finden müssen, über Finanzthemen glaubwürdig aufzuklären. Beispiele dafür hat procontra immer wieder vorgestellt. So auch den aktuellen Jungmakler-Award-Sieger Bastian Kunkel.

  • Facebook Kommentare
  • Disqus Kommentare