Darüber sorgt sich die Ausschließlichkeit

Berater von Michael Fiedler

Digitalisierung, Regulierung oder Provisionsabrechnungen? Was bereitet Ausschließlichkeitsvermittlern die größten Sorgen? Eine aktuelle Studie gibt Auskunft.

Ausschließlichkeit Digitalisierung Sorgen

Die Digitalisierung und ihre Folgen bereiten den AO-Vermittlern Sorgen. Fotolia / Stefan Körber

Wie zufrieden ist die Ausschließlichkeit? Dieser Frage widmet sich die Studie „Erfolgsfaktoren im Ausschließlichkeitsvertrieb 2017“, die von YouGov mit Unterstützung von EY Innovalue durchgeführt wurde. Im Allgemeinen ist die Zufriedenheit im Vergleich zum Vorjahr leicht gesunken. Insbesondere bei der Vermittlerbetreuung und -unterstützung wuchs die Unzufriedenheit gegenüber dem Vorjahr.

Digitalisierung bereitet Sorgen

Die Folgen der Digitalisierung bereiten 20 Prozent der Befragten die größten Sorgen. Gefolgt von der Umsetzung der IDD (18 Prozent) und der zunehmenden Konkurrenz der Banken (16 Prozent). Doch obwohl die Digitalisierung die größten Sorgen bereitet, will sich nur jeder zweite AO-Vermittler zu diesem Thema weiterbilden.

Die Weiterbildungen stehen Beratung und Vertrieb an erster Stelle – 67 Prozent der Befragten halten Schulungen in diesen Bereichen für äußerst oder sehr wichtig. Produktschulungen halten 58 Prozent der Ausschließlichkeitsvermittler für sinnvoll.

Provisionsabrechnung? Gerne auf Papier

Auch mit Provisionsabrechnungen beschäftigt sich die Studie. 38 Prozent der Vermittler erhalten ihre Provisionsabrechnungen ausschließlich in elektronischer Form. Die Abrechnung in Papierform gibt es noch für 26 Prozent der Ausschließlichkeitsvermittler. Dabei wünschen sich 33 Prozent der Befragten, dass sie die Provisionsabrechnungen weiterhin in Papierform erhalten.

Über die Studie
Für die diesjährige Durchführung dieser Studie wurden im Zeitraum vom 01.05. bis 01.08.2017 für 23 Vertriebe über 1.100 gebundene Versicherungsvertreter folgender Versicherer telefonisch befragt: Allianz, ARAG, AXA, Barmenia, Concordia, Continentale, Debeka, DEVK, ERGO, Generali, Gothaer, Hanse Merkur, HDI, HUK-COBURG, LVM, Mecklenburgische, Nürnberger, Provinzial, R+V, Signal Iduna, VGH, Württembergische, Zurich.

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