Automatisiertes Fahren: Neue Teststrecken 2018

Berater von Michael Fiedler

Ab 2018 werden neue Teststrecken für automatisierte Autos in Betrieb genommen. Wo die mit selbstfahrenden Fahrzeugen zu rechnen ist, zeigt eine grafische Übersicht vom Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV).

Teststrecken Kfz automatisiertes Fahren

Ab 2018 gehen neue Teststrecken für autonomes Fahren in Betrieb. Fotolia / fotohansel

Mitarbeiter der R+V-Versicherung in Wiesbaden werden ab 2018 einen autonom fahrenden Shuttle-Bus 

nutzen können. So jedenfalls ist der Plan. Der Shuttle-Bus soll zwei Standorte des Versicherers auf einer rund einen Kilometer langen Abschnitt einer öffentlichen Straße verbinden. Die R+V will so eigene Erfahrungen rund um das automatisierte Fahren sammeln. Und damit ist der Versicherer nicht allein. 2018 starten deutschlandweit mehrere Testprojekte mit unterschiedlichen Ansätzen.

In Hamburg werden mehrere Teilstrecken für automatisiertes und vernetztes Fahren freigegeben. Bis zu zehn elektrisch angetriebene Pkw und Mini-Busse sollen dort auf Rundkursen fahren. Auf einer zwölf Kilometer langen Strecke soll zudem die Kommunikation zwischen den Fahrzeugen und der Verkehrsinfrastruktur getestet werden.

Eine Übersicht und Beschreibung der Projekte hat der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) bereitgestellt.


 











Fragen und Antworten zum automatisierten Fahren

Dürfen die automatisierten Autos ohne Fahrer auf den Testfeldern unterwegs sein?
Nein. Die Bundesregierung hat im Straßenverkehrsgesetz klar geregelt, dass im öffentlichen Straßenverkehr letztlich immer der Mensch verantwortlich bleibt. Der Fahrer kann dem Computer zwar erlauben, in bestimmten Situationen und für eine bestimmte Zeit die Kontrolle über das Auto zu übernehmen – er muss aber stets bereit sein, das Auto wieder selbst zu lenken, zu bremsen und zu beschleunigen. Deshalb müssen alle automatisierten Systeme jederzeit übersteuerbar und deaktivierbar sein und den Fahrer rechtzeitig warnen, wenn er eingreifen muss. Fotolia / nmann77
 
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