Garantierte Rechnungsgrundlagen – der rote Faden des Vertrags

Altersvorsorge von Juliane Moghimi

Wenn sich bei jeder Änderung des Altersvorsorgevertrags auch die Rechnungsgrundlagen verändern, wird es für den Endkunden unübersichtlich. Dabei ist es möglich, mit garantierten und transparenten Rechnungsgrundlagen Planungssicherheit zu schaffen und gleichzeitig flexibel zu sein.

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Bei langfristigen Produkten wie der Altersvorsorge gehören Veränderungen naturgemäß dazu: die Anpassung der monatlichen Beiträge etwa, aber auch zugeteilte Überschüsse, Nachversicherungen oder Sonderzahlungen. Für den Endkunden ist es jedoch verwirrend, wenn sich bei jeder Änderung auch die Bedingungen oder die Rechnungsgrundlagen komplett verändern.

Schließlich ziehen sich die Rechnungsgrundlagen, die auf biometrischen, zinspolitischen oder kostenkalkulatorischen Faktoren beruhen, wie ein roter Faden durch den Vorsorgevertrag. Auf ihrer Basis werden die Beiträge berechnet, und sie sorgen dafür, dass ausreichend hohe Rückstellungen gebildet werden. Ändern sich beispielsweise der Zins oder die Sterbetafeln, hat das Auswirkungen auf das Versicherungsprodukt. Für den Endkunden kann das unter Umständen bedeuten, dass bei jeder Anpassung seines Vertrages die dann jeweils aktuellen Rechnungsgrundlagen herangezogen werden. Eine Senkung des Garantiezinses würde zum Beispiel nach sich ziehen, dass er für dieselbe monatliche Altersrente mehr Beiträge zahlen muss.

Es gibt jedoch mittlerweile einige Anbieter, die ihren Versicherten die Rechnungsgrundlagen vom Zeitpunkt des Vertragsabschlusses garantieren – mit der Option, von einer eventuellen Verbesserung im Moment des Rentenbeginns zu profitieren. Moderne Vorsorgeverträge sind mit solchen „Garantierettern“ ausgestattet – das schafft Planungssicherheit und damit einen echten Mehrwert für den Endkunden. Gleichzeitig kann er sicher sein, dass seine Altersvorsorge flexibel bleibt und er zum Renteneintritt von den für ihn optimalen Parametern profitieren kann.